Staatssekretär Burgbacher gibt Startschuss für den High-Tech Gründerfonds II
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Staatssekretär Burgbacher gibt Startschuss für den High-Tech Gründerfonds II
Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, hat heute den Startschuss für den High-Tech Gründerfonds II (HTGF) gegeben. Der Fonds stellt ab sofort kapitalsuchenden High-Tech-Unternehmen eine Erstfinanzierung von bis zu 500.000 Euro als Risikokapital bereit und unterstützt sie so dabei, Erfolg versprechende Forschungsvorhaben unternehmerisch umsetzen zu können. Neu gegründete Unternehmen verfügen dadurch über ausreichendes Kapital, um eine Anlaufphase von ein bis zwei Jahren zu überbrücken. In der Regel gelingt es bis dahin, eine Anschlussfinanzierung durch private Kapitalgeber einzuwerben oder auf Grundlage eigener Umsätze zu wachsen.
Staatssekretär Burgbacher: "Es freut mich sehr, dass wir mit dem High-Tech-Gründerfonds II auch weiterhin neu gegründeten Technologieunternehmen unter die Arme greifen können. Unsere Wirtschaft braucht neue innovative Unternehmer, damit sie erfolgreich bleiben kann. Eine Unternehmensgründung ist aber oft kein Spaziergang. Gerade Gründer neuer Technologieunternehmen haben es schwer, trotz brillanter Ideen einen Finanzier zu finden. Denn selbst private Wagniskapitalgeber engagieren sich heute lieber erst dann, wenn die Unternehmen den ersten Markttest bestanden haben. Diese Finanzierungslücke schließt der High-Tech Gründerfonds."
Der High-Tech Gründerfonds II folgt dem High-Tech Gründerfonds I, den das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gemeinsam mit der KfW und sechs Partnern aus der Industrie im Jahr 2005 aufgelegt hatte und dessen Investitionsphase dieses Jahr abgelaufen ist. Die Konditionen des zweiten Fonds werden sich an denen des ersten Fonds orientieren.
Der neue Fonds hat ein Volumen von 288,5 Mio. Euro. Hauptinvestor bleibt der Bund mit 220 Mio. Euro, gefolgt von der KfW mit 40 Mio. Euro. Das Markenzeichen des High-Tech Gründerfonds, die öffentlich-private Partnerschaft, wird noch ausgeweitet. Mit zwölf Unternehmen sind diesmal doppelt so viele beteiligt wie noch beim ersten Fonds: Altana, BASF, Bosch, B. Braun Melsungen, Carl Zeiss, CeWe, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Qiagen, RWE Innogy, Tengelmann.
Staatssekretär Burgbacher: "Den Fonds-Partnern aus der Industrie möchte ich für Ihre große Unterstützung danken. Ich werte sie auch als Qualitätsbeweis für die gute Arbeit des High-Tech Gründerfonds I. Von einer Beteiligung der Industrie profitieren Gründerinnen und Gründer immens. Die Investoren stammen aus ganz unterschiedliche Branchen und Technologiefeldern. Dies bietet für die finanzierten Gründerteams große Chancen für Kooperationen und zur Akquise von Aufträgen aus den beteiligten Unternehmen."
Bestätigung für die Auflage eines zweiten Fonds waren die guten Erfahrungen und Erfolge des ersten Fonds. Seit seiner Gründung ist der High-Tech Gründerfonds I rund 250 Beteiligungen an jungen Technologieunternehmen eingegangen; über 2.300 zukunftsfähige Arbeitsplätze sind entstanden. Darüber hinaus konnten 335 Mio. Euro überwiegend private Mittel für Anschlussfinanzierungen eingeworben werden, doppelt so viel Geld wie der High-Tech Gründerfonds selbst investiert hat. Er gilt heute als Qualitätssiegel und hat den brach liegenden Markt für risikobehaftete Gründungsfinanzierungen neu belebt.
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Datum: 27.10.2011 - 14:00 Uhr
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