Auf dem Weg zur Führungskraft von morgen
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Mitarbeiter der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg absolviert als erster Schleswig-Holsteiner erfolgreich ein MBA-Studium an der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe
Jens Weißkichel von der Kreissparkasse Lauenburg mit seiner MBA-Urkunde.(firmenpresse) - Besonders qualifizierte Fachkräfte im Unternehmen zu halten und ins Land zu holen, ist aufgrund des demografischen Wandels in Zukunft eine immer größere Herausforderung. Mit welchen Maßnahmen dies gelingen kann, zeigt ein Beispiel der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg. Diese hat ihrem Mitarbeiter Jens Weißkichel nach einem Bachelor- auch noch ein MBA-Studium ermöglicht. Als erster schleswig-holsteinischer Absolvent der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe hat der 30-Jährige den akademischen Grad des „Master of Business Administration“ erlangt. Gesamtnote: 1,9. Das durchaus komplexe Thema seiner Abschlussarbeit: „Die Finanzkrise“.
„Mitarbeiter zu fördern ist Teil unseres Geschäftsmodells. Das betrifft unsere Auszubildenden ebenso wie unsere Berater und andere Mitarbeiter. Führungskräfte aufzubauen stellt in diesem Zusammenhang sicherlich eine besondere Herausforderung dar. Für uns als Kreissparkasse – vor allem aber für den Mitarbeiter, der neben seiner Tätigkeit ein oder, wie im Fall von Herrn Weißkichel, sogar zwei zeitintensive Studiengänge betreibt“, erklärt Rainer Burghardt, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Herzogtum Lauenburg. Die Kreissparkasse hat ihren Mitarbeiter auch durch die Übernahme sämtlicher Studiengebühren unterstützt.
Für Jens Weißkichel gehörten das dreieinhalbjährige Bachelor-Studium und der ein Jahr darauf folgende zweijährige Master-Studiengang zur Karriereplanung einfach dazu: „Eine Führungsaufgabe zu übernehmen, das war früh meine berufliche Vision. Den ersten Schritt in diese Richtung war die Immatrikulation an der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe“, sagt der gebürtige Lübecker. „Und sieben Jahren später halte ich nun meine Master-Urkunde in der Hand. Das ist schon ein sehr gutes Gefühl!“ Dass Weißkichel die Doppelbelastung von Job und Studium letztlich so souverän gemeistert hat, ist keine Selbstverständlichkeit. Vor allem das Master-Studium gilt als besonders anspruchsvoll.
Das berufs- und ausbildungsintegrierte Studienkonzept der Hochschule der Sparkassen-Finanzgruppe – University of Applied Sciences – verknüpft dabei mit seiner hybriden Studienform Lehre, Studium, Berufspraxis und Forschung. In Form eines internetbasierten Selbststudiums biete es mit intensiven Präsenzphasen und dank des modularen Aufbaus Platz für individuelle Anforderungen unterschiedlicher Finanzdienstleister. Das MBA-Studium von Jens Weißkichel umfasste unter anderem die Themenschwerpunkte Management-Strategie und Instrumente, Weltwirtschaft und Märkte bis hin zu Finanzdienstleistungspolitik. Seine ausgezeichneten Leistungen im letztgenannten Modul wurden mit der Note „sehr gut“ (1,3) bewertet.
Bestandteile von Weißkichels Master-Studiengang „Management of Financial Institutions“ waren Klausuren, Referate und Präsentationen – und mehrere Exkursionen: „Zum Sparkassenverband in Brüssel, zur Deka in Luxemburg und zur Deutschen Bundesbank in Frankfurt beispielsweise“, berichtet der sympathische Akademiker, „Hinzu kam mein Auslands-Pflichtsemester in Auckland.“ Die Entscheidung, im Anschluss an seine Studien an der University of Technology seinen Neuseeland-Aufenthalt durch unbezahlten Urlaub auszudehnen, um zugleich den privaten Horizont zu erweitern und mehr über Land und Leute zu erfahren, fand auch die Zustimmung der Verantwortlichen bei der Kreissparkasse.
Zurzeit arbeitet der junge Akademiker als „Spezialberater Freie Berufe“ und berät bei der Kreissparkasse vor allem Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte, Notare und Steuerberater. Eine anspruchsvolle Kundschaft – und für Jens Weißkichel ein weiterer Schritt auf seinem Weg zur Führungskraft von morgen.
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Datum: 31.10.2011 - 11:45 Uhr
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