Roadmap für Virtualisierungsprojekte
1. Zu hohe Projektkomplexität vermeiden: Mit der Virtualisierung verändern sich Grundprinzipien der Infrastruktur und der Methoden beim Client-Management. Deshalb ist es vorteilhafter, im Kleinen zu beginnen. Dennoch muss ein Big Picture oder ein Blueprint des Ganzen vorhanden sein, an dem sich einzelne Projekte orientieren.
2. Quick-win-Projekte realisieren: Die Virtualisierung hat grundsätzlich das Potenzial, einen hohen wie verhältnismäßig kurzfristigen Return on Investment (ROI) zu erreichen. Diesem Anspruch der schnellen Amortisation muss das erste Projekt unbedingt folgen, um Erfolge vorweisen zu können. Die Erkenntnisse der Wirtschaftlichkeit können so die Dynamik der weiteren Virtualisierungsstrategien positiv beeinflussen.
3. Managementtransparenz schaffen: Die Entwicklung von Business Cases nicht nur zur Darstellung des wirtschaftlichen Nutzens, sondern auch der strategischen Potentiale ist unverzichtbar. Eine rückwirkende Erfolgskontrolle des Business Cases empfiehlt sich nach ein bis zwei Jahren erfolgreichem Betrieb durchzuführen. Zudem sorgt auch eine transparente Entscheidungsfindung über alternative Anbieter und Lösungsansätze für Vertrauen im Unternehmen und Entscheidungssicherheit. Hierzu haben sich Methoden wie beispielsweise die IT-Nutzwertanalyse bewährt.
4. Kompetenzcenter für Virtualisierung etablieren: Viele Unternehmen unterliegen dem Missverständnis, dass Servervirtualisierung ein reines Thema der Servertruppe und Clientvirtualisierung ein reines Desktop-Team-Thema ist. Der Aufbau eines Kompetenzcenters mit Experten aller IT-Bereiche reduziert Projektwiderstände und schafft die Plattform für übergreifende Betrachtungen, denn die Virtualisierung hat große Auswirkungen auf beispielsweise Netzwerkinfrastruktur, Storage oder die IT-Sicherheit.
5. Projekte nicht in ein minimalistisches Fachkonzept zwängen: Wer zu Beginn nicht die tatsächlichen fachlichen Anforderungen aller relevanten IT- und Fachabteilungen ausreichend differenziert beschreibt, gerät bei dem Virtualisierungsvorhaben schnell in einen sehr nebulösen Realisierungsprozess. Denn je allgemeiner und unpräziser die Absichten, desto schwerer wird es, das Ziel zu erreichen und die spätere Lösung intern zu etablieren. Dementsprechend muss eine große Sorgfalt bei der Anforderungskonzeption entwickelt werden.
6. Anforderungsbasierte Auswahl der Virtualisierungssoftware durchführen: Auch für die Marktevaluierung hat das Fachkonzept eine eminente Bedeutung, weil sich daraus das Funktionsprofil ableiten lässt. Hierbei gilt es nicht nur technische Anforderungen, sondern auch politische Strömungen, bestehende Rahmenverträge und Dienstleisterverhältnisse zu berücksichtigen. Fehlt es hier an der nötigen Genauigkeit, lassen sich Produkte nur schwer vergleichen und es droht die Gefahr einer „falschen“ Auswahl. Allerdings kommt es nicht immer nur auf die Software selbst an, sondern mitunter kann es sogar wichtiger sein, den Hersteller in seiner Innovationsfähigkeit, Flexibilität und partnerschaftlichen Kultur stärker zu gewichten.
7. Tools für die Verwaltung von Virtualisierung budgetieren und einplanen: Sinnvoll ist ein möglichst hoher Grad an Automatisierung und Integration in die heutigen IT-Managementlösungen. Deshalb bedarf es nach der Umsetzung des Virtualisierungsprojekts effizienter Werkzeuge, mit denen sich die manuellen Aufgaben automatisieren, Kapazitätsplanung durchführen oder die Provisionierung realisieren lassen. Anbieter wir Embotics, Surgient, VMLogix, PlateSpin oder xTigo sind in diesem Kontext zu nennen. Empfehlenswert ist zudem die Gestaltung von Workflows oder Self-Service-Angeboten zur Abbildung bestimmter Abläufe wie etwa Freigabe oder Beantragung virtueller Systeme oder Anwendungen.
8. Durch ein Projektmarketing die Benutzer mitnehmen: Die Virtualisierung hat unmittelbare Konsequenzen für die Mitarbeiter im Unternehmen. Den Benutzern die neue Technologie transparent zu machen und sie dafür zu gewinnen, ist Aufgabe des Projektmarketings, weil sonst Akzeptanzprobleme mit vielfältigen negativen Effekten entstehen können.
9. Die Zeit nach dem Projekt vordenken: Mit dem Rollout ist das Virtualisierungsvorhaben längst nicht abgeschlossen, vielmehr beginnt dann im Regelfall eine Phase für notwendige Optimierungsprozesse unter realen Praxisbedingungen. Ebenso sind Auswertungen zur Ermittlung der unternehmensindividuellen Best Practice für anschließende Virtualisierungsprojekte erforderlich. Hierfür müssen allerdings von vornherein sowohl Ressourcen als auch Budgets eingeplant werden.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Über centracon:
Lösungen für die flexible und kosteneffiziente Bereitstellung und Verwaltung von IT-Arbeitsplätzen und Anwendungen charakterisieren die Kernkompetenzen von centracon. Unser Beratungsspektrum erstreckt sich neben der klassischen Optimierung und Standardisierung von Arbeitsplatz-Infrastrukturen, von der Implementierung innovativer Technologielösungen wie Anwendungsvirtualisierung und Virtual Desktops, über Prozess- und Infrastruktur-Automation bis hin zu innovativen Businesslösungen wie beispielsweise User-Self-Service-Konzepte. Zu den Kunden gehören beispielsweise Bayer AG, FinanzIT, Fiducia IT AG, GAD eG, Heidelberger Druckmaschinen, Swisscom IT Services, Sony und verschiedene Bundesbehörden wie das Bundesinnenministerium. www.centracon.com
meetBIZ & Denkfabrik GmbH
Wilfried Heinrich
Pastoratstraße 6, D-50354 Hürth
Tel.: +49 (0)2233–6117-72, Fax: +49 (0)2233–6117-71
heinrich.denkfabrik(at)meetbiz.de
www.agentur-denkfabrik.de
Datum: 12.06.2008 - 11:10 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 51157
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Stadt:
51381 Leverkusen
Telefon: +49-2171-7283-0
Kategorie:
Softwareindustrie
Meldungsart: Produktinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 823 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Roadmap für Virtualisierungsprojekte"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
centracon GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Das Beratungshaus Centracon hat sein Virtual Workplace Modell durch eine stärkere User-Fokussierung und Integration des Service Offerings gezielt weiterentwickelt. In einem Architecture Blueprint werden gangbare Wege der Virtualisierung und Automatisierung der Arbeit und Kollaboration über die ver
Collaboration-Lösung präzise auf den Bedarf zugeschnitten ...
Die Arbeitswelt verändert sich durch mobile Prozesse und örtlich verteilte Teams immer mehr, wodurch auch die kollaborativen Anforderungen in den Unternehmen beständig wachsen. Doch vielfach mangelt es noch an entsprechenden Tools, als Konsequenz nutzen die Mitarbeiter vornehmlich private Apps wi
Microsoft Office 365 gewinnt immer mehr Zustimmung ...
Microsoft Office 365 wird zunehmend ein Thema für die Unternehmen. Nach einer Vergleichsstudie des Beratungshauses Centracon setzen sie sich deutlich mehr als noch im letzten Jahr entscheidungsorientiert mit einer Einführung auseinander. Gleichzeitig werden die möglichen Migrationshürden geringe
Weitere Mitteilungen von centracon GmbH
Neotys – Innovative Lasttest-Lösungen für aktuelle Rich Internet Applikationen ...
Um bei Lizenz-Erwerb und Wartung einen günstigen, leistungsorientierten Preispunkt besetzen zu können, konzentriert sich Neotys mit NeoLoad 2.4 auf die wesentlichen Bedürfnisse der Entwickler von Webapplikationen: alle gängigen webbasierten Anwendungen, Plattformen, Netzwerkprotokolle und Skript
Hyperwave expandiert unter neuer Führung: Herwig Gangl wird CEO ...
München, 05.06.2008 – Hyperwave ein führender Anbieter einer Web 2.0 Enterprise Content Management (ECM) - Plattform, besetzt seine Führung zum 1. Juni neu: Herwig Gangl, zuletzt tätig für IBM, wird CEO und Vorstandsvorsitzender der Hyperwave AG. Sein erklärtes Ziel ist der kontinuierliche s
Hyperwave setzt mit Appswave Conferencing neue Maßstäbe bei On-Demand-Collaboration ...
München, 10.06.2008 – Hyperwave, einer der führenden Anbieter einer Web 2.0 Enterprise Content Management (ECM)-Plattform, stellt mit Appswave eine neue Conferencing Lösung vor, die als „Software-as-a-Service“ angeboten wird. Der einfache Einstieg und das transparente Preismodell machen App
Noch nie war ein Auftrag so leicht ...
Neuentwicklung für das Vertriebscontrolling Vor wenigen Monaten war es soweit. Das Softwarehaus PRAXIS Software AG stellte ein System fertig, dass sein Einsatzgebiet in der Vertriebssteuerung moderner CRM-Systeme findet. Der Auftragstrichter führt den Mitarbeiter über einzelne Qualifikationsmaß




