Bei der Energiewende jetzt Gas geben
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Der BDS Bayern sieht in der Energiewende eine große Chance für den Mittelstand. Wenn Bürger, Unternehmen und Kommunen in Zukunft gemeinsam Energie erzeugen, bleibt die Wert-schöpfung in der Region und lokale Energieprojekte stoßen auf deutlich weniger Widerstand in der Bevölkerung. Notwendig dafür sind verlässliche politische Zusagen und eine Unterstützung der Kräfte vor Ort durch Bund und Freistaat.
Wenn die Energiewende gelingen soll, muss die Politik dafür aber den richtigen Rahmen setzen. Das heißt, dass der Bundesgesetzgeber bei den steuerlichen Rahmenbedingungen Planungssicherheit für Unternehmen und Bürger bieten muss. So sollte die steuerliche Förderung von Methangas beibehalten werden, weil Methan sich langfristig auch als Speichermedium für lokal erzeugten Strom eignen dürfte. Weiterhin fordert der BDS mehr Anstrengungen des Bundesgesetzgebers bei der Förderung von Gebäudesanierungen: „Viele Bürger können es sich nicht leisten, ihr Haus komplett zu sanieren, daher sollten auch Teilsanierungen steuerlich gefördert werden, schließlich bringt auch eine Teilsanierung eine Energieersparnis“, erklärt Ingolf F. Brauner. „Denn die beste Energie ist schließlich die, die gar nicht erst verbraucht wird.“
Von der Landespolitik erwartet der BDS, dass die Staatsregierung die Kommunen stärker als bisher bei ihren Bemühungen zum Einsparen und Erzeugen von Energie unterstützt. „Die neugegründete bayerische Energieagentur ist ein richtiger Schritt, wir würden es aber begrüßen, wenn die Agentur langfristig weniger von der Zentrale in München aus als vielmehr in der Fläche aktiv werden würde. Schließlich benötigen die kleinen Kommunen vor Ort die Hilfe der Berater am stärksten“, erklärt Ingolf F. Brauner. Dies ist auch deswegen nötig, weil die Bürger in die Energieerzeugung vor Ort einbezogen werden müssen. „Unsere Erfahrung ist immer wieder: Wenn die Bürger Beteiligte sind und bei der Erzeugung von Energie mitsprechen und verdienen können, sind die Widerstände gegen lokale Energieprojekte deutlich geringer, als wenn nur ein Großerzeuger von außen kommt“, so der Präsident des BDS Bayern.
Damit aber nicht jeder ohne Absprache mit Nachbargemeinden in die Energieerzeugung einsteige, müssten regionale Energiepläne unter Einbindung von Kommunen, Verbänden, Bürgern und den regionalen Energieagenturen aufgestellt werden. „Der BDS steht dafür als Netzwerkpartner in ganz Bayern gerne zur Verfügung. Damit könnte der Freistaat zu einem Vorreiter in der lokalen Ener-giezeugung werden. Ich bin mir sicher, dass wir die Früchte dieser Arbeit sogar schneller ernten kön-nen als viele sich dies derzeit vorstellen können“, so Brauner abschließend.
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Dem BDS Bayern gehören 20.000 Unternehmen und Selbständige mit rund 350.000 Mitarbeitern an. Über 90 Prozent der Mitgliedsunternehmen aus allen Branchen des bayerischen Mittelstands sind in Familienbesitz.
Datum: 04.11.2011 - 09:27 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 513217
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Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Axel Heise
Stadt:
München
Telefon: 089-540560
Kategorie:
Energie & Umwelt
Meldungsart: Unternehmensinformation
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Freigabedatum: 26.10.2011
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