Zweiter 'Corporate Health Award' für ThyssenKrupp Steel Europe AG: Stahlhersteller setzt

Zweiter 'Corporate Health Award' für ThyssenKrupp Steel Europe AG: Stahlhersteller setzt Maßstäbe mit ausgezeichnetem Gesundheitsmanagement

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Zweiter "Corporate Health Award" für ThyssenKrupp Steel Europe AG: Stahlhersteller setzt Maßstäbe mit ausgezeichnetem Gesundheitsmanagement



(pressrelations) - Zum zweiten Mal in Folge hat die ThyssenKrupp Steel Europe AG den wichtigsten Preis Deutschlands für exzellentes Gesundheitsmanagement errungen: den von Handelsblatt, dem TÜV SÜD Life Service und der EuPD Research ausgeschriebenen 'Corporate Health Award'. Mit dem Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die ein herausragendes betriebliches Gesundheitskonzept vorweisen können - 230 Unternehmen haben in diesem Jahr an dem Wettbewerb teilgenommen, nur elf Sieger wurden gekürt. In der Laudatio der EuPD hieß es zur Begründung: "Die ThyssenKrupp Steel Europe AG erhält den Corporate Health Award in Anerkennung der innovativen und ganzheitlichen Ansätze zur gesundheitlichen Sensibilisierung und Gesunderhaltung der Mitarbeiter. Gesunde Führung ist ein fester Unternehmenswert und wird durch vielfältige Aktionen gefördert. Das Gesundheitsmanagement wird durch ein herausragendes Demografieprojekt gestützt."

Würdigung für nachhaltiges Gesundheitsmanagement

Die gestern Abend in Frankfurt/Main verliehene Auszeichnung in der Kategorie "Schwerindustrie und Maschinenbau" nahm ThyssenKrupp Steel Europe Personalvorstand Dieter Kroll entgegen. "Ich freue mich sehr darüber, dass unser Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) erneut eine solche öffentliche Würdigung erfahren hat - besonders bemerkenswert ist dabei, dass wir uns in unserer Kategorie auch von Mitbewerbern aus der Automobilindustrie abgesetzt haben", betonte Kroll. "Gleichzeitig bin ich stolz darauf, dass ThyssenKrupp Steel Europe seinen Platz als Klassenbester verteidigt hat - die Preisverleihungen in diesem und im vergangenen Jahr bestätigen uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unser BGM mittlerweile ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Im besten Fall finden wir überall in Deutschland Nachahmer - denn der demografische Wandel mit einer alternden Belegschaft ist ein gesellschaftliches Problem, für das auch die Wirtschaft Lösungen finden muss."

Auszeichnung für Gesundheitsschicht, Gesundheitsbeauftragte und Gesundheitsbericht



Wofür genau wurde ThyssenKrupp Steel Europe nun ausgezeichnet? "Die Auszeichnung prämiert eine Vielzahl von innovativen Programmen und Projekten zur nachhaltigen Verbesserung der Gesundheit im Unternehmen. Grundlage ist eine Betriebsvereinbarung aus dem Jahr 2008, die das BGM als langfristige Unternehmensstrategie implementiert", erläutert Dr. Werner Mölders, Leiter des Direktionsbereichs Gesundheit bei ThyssenKrupp Steel Europe. "Die wichtigsten Elemente sind sicher unsere Gesundheitsschicht, die Benennung von so genannten BGM-Beauftragten und der interdisziplinäre Gesundheitsbericht."

Beispiel Gesundheitsschicht: Seit Sommer 2010 haben mehr als 2.000 durchweg begeisterte Mitarbeiter an einem Gesundheitstag der besonderen Art während ihrer Arbeitszeit teilgenommen. Die Gesundheitsschicht umfasst Pflichtmodule zu besonders relevanten medizinischen Themen wie Rückenbeschwerden und Ernährung, darüber hinaus bestimmen die Mitarbeiter andere Seminarschwerpunkte als Wahlmodule selbst. Durch die flächendeckende unternehmensweite Einführung als Weiterbildung werden alle Mitarbeiter unabhängig von ihrem bisherigen Zugang zu Gesundheitsthemen erreicht. Für jeden Teilnehmer wird ein Checkup unter anderem hinsichtlich seines Risikoprofils und seiner Arbeitsfähigkeit erstellt; ein telefonisches Coaching drei Monate sowie ein erneuter Checkup und ein persönliches Beratungsgespräch beim Betriebsarzt sechs Monate nach dem Tagesseminar bieten Unterstützung beim Erreichen der selbst gesteckten Gesundheitsziele. Das Programm wird mit rund 200 Veranstaltungen pro Jahr dauerhaft fortgesetzt; jeder Mitarbeiter soll die Gesundheitsschicht alle drei Jahre durchlaufen. Durch die Evaluation werden die betriebswirtschaftlichen und präventivmedizinischen Auswirkungen dieses Konzepts präzise beschrieben.

Beispiel BGM-Beauftragter: Hierbei handelt sich um speziell für diese Tätigkeit ausgebildete Fachleute. Sie haben in der Regel ein (Fach-)Hochschulstudium beispielsweise als Psychologen oder Sportwissenschaftler absolviert und danach eine weitere medizinische und epidemiologische Qualifizierung erhalten. Ein BGM-Beauftragter betreut einen Betrieb ergänzend zu Betriebsarzt und Sicherheitskraft. Neben zahlreichen weiteren Aufgaben beschreibt er die gesundheitliche Situation anhand von Kennzahlen, identifiziert Handlungsbedarf und entwickelt geeignete Maßnahmen.

Beispiel Interdisziplinärer Gesundheitsbericht: Dies ist ein Rapport, den jeder der 439 Teamleiter bei ThyssenKrupp Steel Europe einmal jährlich erhält. Der Bericht enthält für den jeweiligen Zuständigkeitsbereich exakt und gut verständlich aufbereitete Informationen - beispielsweise über Krankenstand und Arbeitsunfähigkeitsdauer, Zahlen zu Risikofaktoren, Anzahl der Teilnehmer an Maßnahmen zur Gesundheitsförderung etc. Datenschutzrechtliche Voraussetzungen sind dabei selbstverständlich erfüllt. Der Vorteil dieses Interdisziplinären Gesundheitsberichts gegenüber einer unternehmensweiten Darstellung ist, dass jeder Teamleiter seine Zahlen sofort vergleichen kann - mit dem Unternehmen, dem eigenen Ressort und anderen Teams. Folge ist, dass der Vorgesetzte ohne zusätzliche fachliche Interpretation sofort seinen Handlungsbedarf ablesen und in Sachen Gesundheit der Mitarbeiter aktiv werden kann.

Bedarfsorientierte und adressatengerechte Programme

"Nachhaltiges Gesundheitsmanagement braucht Visionen und Visionäre, die gleichzeitig im Betriebsalltag verwurzelt sind. Nur so ist es möglich, den Prozess des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bedarfsorientiert und adressatengerecht zu steuern. Zur Nachhaltigkeit gehört, dass über Kennzahlen die Belege dafür erbracht werden, dass sich BGM auch betriebswirtschaftlich lohnt", resümiert Kroll.

Der Corporate Health Award 2011 wird in acht Branchen- und drei Sonderkategorien verliehen. Die Auswahl basiert auf einem mehrstufigen, expertengestützten Bewertungssystem. Im Jahr 2011 haben sich 237 vornehmlich große Unternehmen beworben, darunter zahlreiche Dax 30-Konzerne. Der Corporate Health Award ist der Wettbewerb zum nachhaltigen betrieblichen Gesundheitsmanagement im deutschsprachigen Raum.


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Datum: 04.11.2011 - 12:45 Uhr
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