ÖDP kommentiert Familienbericht: Erziehungsgehalt nötig
ID: 514375
ÖDP kommentiert Familienbericht: Erziehungsgehalt nötig
"Wer Eltern mehr Zeit für ihre Kinder lassen will, sollte sich für ein Erziehungsgehalt einsetzen." So kommentiert Dr. Johannes Resch, Sprecher des Arbeitskreises Sozialpolitik in der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP), den eben fertig gestellten 8. Familienbericht für die Bundesregierung.
Darin kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass Eltern am meisten unter Zeitdruck leiden und sich mehr Zeit für ihre Familie wünschen. "Ein Erziehungsgehalt sollten alle Eltern erhalten und dann frei entscheiden, ob sie ihr Kind selbst betreuen oder Dritte beauftragen und bezahlen", erläutert Resch. Er ärgert sich über Bundesfamilienministerin Kristina Schröder, die nach Bekanntgabe des Berichts behauptete, für die Familien sei Zeit wichtiger als mehr Geld. Der ÖDP-Politiker dazu: "Eine uralte Volksweisheit lautet: Zeit ist Geld. Schröder ignoriert, dass Zeit für die Kinder die Zeit für Erwerbsarbeit einschränkt. Die finanzielle Einbuße ist durch ein Erziehungsgehalt auszugleichen. Es ist ganz offensichtlich, dass hier eine jahrzehntelang praktizierte Politik, die Familien finanziell immer mehr ausbluten ließ, verschleiert werden soll."
Resch erläutert, dass Eltern spätestens seit der Rentenreform 1957 ohne angemessene finanzielle Gegenleistung gezwungen werden, über die Erziehung der Kinder für die gesetzlichen Renten aller zu sorgen. Dadurch sind Eltern doppelt belastet, erwerben jedoch durch die Erziehungsleistung fast keinen Rentenanspruch. Das sei der Grund für den Zeitmangel der Eltern. Resch weiter: "Schließlich müssen allein die heutigen Kinder die späteren gesetzlichen Renten für alle bezahlen, wofür nur die heutigen Eltern sorgen. Ein Ausweg aus diesem Dilemma kann nur die Einführung eines Erziehungsgehaltes sein." Der ÖDP-Politiker weist darauf hin, dass die ÖDP vor einiger Zeit eine Aktion gestartet hat, bei der Bundesministerin Schröder aufgefordert wird, sich für bessere finanzielle Bedingungen für Familien einzusetzen.
Mehr dazu: http://www.oedp.de/aktuelles/aktionen/gerechtes-elterngeld/
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
Bundespressestelle: Florence v. Bodisco
Erich-Weinert-Str. 134
10409 Berlin
Tel. 030/49854050
www.oedp.de
Besuchen Sie die ÖDP auf Facebook:
http://on.fb.me/jLnsVv
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 07.11.2011 - 11:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 514375
Anzahl Zeichen: 2723
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 298 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"ÖDP kommentiert Familienbericht: Erziehungsgehalt nötig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ödp Bundesverband (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Bundesparteitag der ÖDP hat eine von Umweltverbänden geforderte Maßnahme in ihr Europa-Wahlprogramm aufgenommen – die Natur soll endlich einen subjektiven Rechtsstatus erhalten. „Ohne juristische Chancengleichheit zieht die Natur immer den Kürzeren. Wenn es um die Durchsetzung von Rechte
Appell zum Weltbienentag ...
Bei der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) ist jeder Tag Weltbienentag! „Für uns hat Artenschutz Priorität,“ so ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid in ihrer heutigen politischen Rede am Bundesparteitag der ÖDP in Gersfeld, Hessen. „Andere Parteien reden über Artenschutz, aber an
Symptomatisch für das ganze Land ...
Noch stärkerer Einfluss auf die Politik? Die Koalitionsverhandlungen für die künftige Landesregierung von Berlin sind überschattet von Versuchen verschiedener Konzerne, ihre Lobbyisten dort zu installieren. Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt rbb berichtet von bisher drei Personen, die ha
Weitere Mitteilungen von ödp Bundesverband
Betreuungsgeld ist politischer Irrsinn ...
Anlaesslich der Einigung der Regierungskoalition auf die Einfuehrung eines Betreuungsgelds erklaert die stellvertretende Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, Dagmar Ziegler: Zum Betreuungsgeld ist seit Jahren alles gesagt: Das Betreuungsgeld ist ein bildungspolitischer Rueckschlag, weil es
Entlastungen sind Gebot der Fairness ...
Keine überproportionale Steuerbelastung bei Lohnerhöhungen Der Koalitionsausschuss hat am Sonntagabend die Anhebung des steuerlichen Grundfreibetrages und eine Abmilderung der kalten Progression vereinbart. Hierzu erklärt der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion,
Kristina Schröder: 'Der Jugendaustausch ist eine feste Brücke zwischen Israel und Deutschland' ...
Festakt zum 10. Jahrestag Koordinierungszentrum ConAct Rund 6.000 Jugendliche jedes Jahr, die das jeweils andere Land besuchen und kennenlernen - der deutsch-israelische Jugendaustausch ist eine Erfolgsgeschichte. Heute (Montag) würdigt Bundespräsident Christian Wulff gemeinsam mit der Bundesmi
Minister Voigtsberger: ?Tourismussektor ist wichtiger Wirtschaftsfaktor ? Reiseland NRW im Aufwind? ...
Düsseldorf. Das Reiseland Nordrhein-Westfalen geht am Montag (7. November) mit einer neuen Marketing- und Kommunikationsstrategie an den Start. "Wir wollen die touristischen Highlights des Landes bündeln und für unsere Gäste ein ganzheitliches Bild von den Stärken unseres Landes zeichnen.




