Malu Dreyer: Keine vernünftige Lösung zur Pflegereform
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Malu Dreyer: Keine vernünftige Lösung zur Pflegereform
Mit der angekündigten staatlichen Förderung privater Pflegezusatzversicherungen dürften sich allerdings jetzt schon die Versicherer über ein neues Geschäftsfeld freuen, Menschen mit geringen Einkommen hätten dagegen das Nachsehen, so die Ministerin. Besserverdienende erhielten finanzielle Unterstützung, die sie gar nicht nötig hätten. Wie sich Menschen, die weniger verdienen, die Versicherung leisten sollen, bleibe offen. Vor allem stabilisiere die Möglichkeit der privaten Zusatzvorsorge nicht die Pflegeversicherung insgesamt für die Herausforderungen des demographischen Wandels. Im Gegenteil: sie privatisiere das Pflegerisiko noch zusätzlich. Die Pflegeversicherung müsse aber vielmehr als Umlagesystem gestärkt werden. Die Ministerin wiederholte in diesem Zusammenhang ihre Forderung nach Zusammenlegung von privater und gesetzlicher Pflegeversicherung. Nur so könne die gesetzliche Pflegeversicherung nachhaltig stabilisiert werden.
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Datum: 07.11.2011 - 17:30 Uhr
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