Minijobber gleichstellen statt Niedriglohnsektor ausweiten

Minijobber gleichstellen statt Niedriglohnsektor ausweiten

ID: 515496

Minijobber gleichstellen statt Niedriglohnsektor ausweiten



(pressrelations) - "Die FDP will nicht die Löhne der Minijobber erhöhen, sondern den Niedriglohnsektor ausweiten und zwar vor allem auf Kosten der Frauen, die mehrheitlich dort arbeiten. Das ist ein Skandal, der auf Widerstand stoßen muss", erklärt Sabine Zimmermann zu den Plänen der Liberalen, die Minijob-Grenze von 400 auf 450 Euro zu erhöhen. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE weiter:

"Das Problem der Minijobs ist ihre sozialrechtliche Sonderstellung. Es gibt keine volle Sozialversicherungspflicht, was zu der Etablierung eines Arbeitsverhältnisses zweiter Klasse geführt hat. Die Beschäftigten arbeiten zu Niedriglöhnen, sind sozial kaum abgesichert und erhalten später Armutsrenten. Will man tatsächlich die Löhne und Arbeitsbedingungen von Minijobbern verbessern, muss endlich ein gesetzlicher Mindestlohn von zehn Euro eingeführt und die Beschäftigung mit regulärer sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung gleichgestellt werden. DIE LINKE hat dazu vor zwei Wochen einen Antrag in den Bundestag eingebracht.

Schon heute werden in einem Minijob durchschnittlich nur etwa 300 Euro im Monat verdient. Acht von zehn Minijobbern arbeiten unter der Niedriglohngrenze. In keiner anderen Beschäftigungsform sind Menschen so stark armutsgefährdet wie in der der Minijobs.

Mit den Hartz-Gesetzen wurden 2003 jegliche Schranken für den Einsatz von Minijobs eingerissen. Nun gibt es schon über sieben Millionen dieser Billigjobs. DIE LINKE will diese Fehlentwicklung korrigieren: Im Antrag 'Minijobs mit sozialversicherungspflichtiger Arbeit gleichstellen' (BT-Drucksache 17/7386) hat sie dazu konkrete Vorschläge vorgelegt. Von den Gewerkschaften über den Deutschen Frauenrat bis zur katholischen Arbeitnehmerbewegung verfolgen auch viele andere dieses Ziel. Nun ist Regierungshandeln gefordert."


F.d.R. Susanne Müller
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin


Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.deUnternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Seriös entlasten statt ewig rumeiern Kristina Schröder fordert Länder zu schnellerem Kita-Ausbau auf
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 08.11.2011 - 13:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 515496
Anzahl Zeichen: 2401

pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen


Diese Pressemitteilung wurde bisher 232 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Minijobber gleichstellen statt Niedriglohnsektor ausweiten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Demokratiefeindliche Praxis der Bundesregierung endlich vom Tisch ...
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von

Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti

EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer


Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag


Kristina Schröder fordert Länder zu schnellerem Kita-Ausbau auf ...
Länder rufen Bundesmittel nur teilweise ab und investieren zu wenig eigene Mittel Die Länder kommen beim Kita-Ausbau nicht schnell genug voran. Von den 2,15 Milliarden Euro, die der Bund bis 2013 im Sondervermögen "Kinderbetreuungsausbau" bereitgestellt hat, sind zwar 80 Prozent (gut

Seriös entlasten statt ewig rumeiern ...
"Nach den Erfahrungen der letzten Monate war absehbar, dass der Koalitionsgipfel nicht das Ende des Steuerstreits sein würde. Immer wieder werden Steuersenkungen in Aussicht gestellt, es folgt ein großer Krach und das war es dann auch. Für die Bundesregierung insgesamt wird diese ewige Rumei

SPD macht den Lafontaine ...
Die Äußerungen führender Sozialdemokraten sind entlarvend und zeigen deutlich: Die SPD macht erneut den Lafontaine! Sie will den Bundesrat als verlängerten Arm der SPD-Parteizentrale missbrauchen. Mit dieser unsinnigen Blockadehaltung betreiben die Genossen billige Parteipolitik auf dem Rücken

Weltweit zuneh­mende Nach­frage nach Was­ser, Ener­gie und Nah­rungs­mit­teln: Bonner Nexus-Kon­ferenz sucht nach Lösungen für glo­bale Herausforderun ...
500 hochrangige Experten und Entschei­dungs­träger folgen der Ein­ladung der Bundesregierung Die Bundesregierung veranstaltet vom 16. bis 18. Novem­ber die inter­natio­nale "Bonn2011 Con­ference: The Water Energy and Food Security Nexus ? Solu­tions for the Green Economy". An d


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z