Schuler AG spart über 10 Millionen Euro Zinsen pro Jahr durch neuen Konsortialkredit
• Solide Finanzierung über 450 Millionen Euro bis 2016 gesichert
• Schuler löst bestehenden Vertrag vorzeitig zu besseren Konditionen ab

(firmenpresse) - Göppingen, 9. November 2011 – Die Göppinger Schuler AG hat ihre Fremdkapitalfinanzierung neu aufgestellt. Der Pressenhersteller vereinbarte einen neuen Konsortialkreditvertrag für fünf Jahre in Höhe von 450 Millionen Euro. Dieser löst einen bestehenden Kreditvertrag vorzeitig ab.
Schuler-Finanzvorstand Marcus Ketter spricht von zwei wesentlichen Vorteilen der Transaktion: „Nachdem wir vor vier Monaten unsere Kapitalerhöhung erfolgreich platzieren konnten, war die Neuordnung unserer Fremdfinanzierung ein konsequenter Schritt. Wir konnten jetzt für uns deutlich verbesserte Bedingungen vereinbaren. Für das laufende Geschäftsjahr erwarten wir daher eine Zinsersparnis von rund 10 Millionen Euro. Zudem haben wir eine solide und mit dem Fünfjahreszeitraum langfristige Finanzbasis geschaffen, um unsere Wachstumsstrategie umzusetzen.“
Die Zinsersparnis soll in den Folgejahren noch höher ausfallen als im laufenden Geschäftsjahr 2011/12, da die verbesserten Finanzierungsbedin¬gungen sich dann jeweils auf das gesamte Geschäftsjahr auswirken.
Der Vertrag enthält ferner die Option, den Finanzierungsrahmen der Avaltranche bei Bedarf um zusätzliche 50 Millionen Euro auszudehnen.
Der neue 450 Millionen Euro Konsortialkreditvertrag läuft von November 2011 bis Ende September 2016. Er umfasst eine Avaltranche in Höhe von insgesamt 300 Millionen Euro sowie eine Bartranche über 150 Millionen Euro, die bei Bedarf auch als Avalkredit genutzt werden kann. Bei einem Avalkredit stellt die Bank keine direkten liquiden Mittel, sondern ihre eigene Kreditwürdigkeit zur Verfügung, übernimmt also Bürgschafts- und Garantieerklärungen für Schuler zum Beispiel für erhaltene Kundenanzahlungen.
Im Zuge der Neufinanzierung gibt das Unternehmen die in der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008/2009 vom Land Baden-Württemberg erhaltene Bürgschaft zurück.
Die Schuler AG und ihre wesentlichen Tochtergesellschaften haben diesen Konsortialkreditvertrag hauptsächlich mit dem bestehenden Konsortium aus Banken und Kreditversicherungen unter der Führung der Landesbank Baden-Württemberg und der Deutschen Bank abgeschlossen. Die Vertragsunterzeichnung erfolgte am 8. November 2011.
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Über den Schuler Konzern – www.schulergroup.com
Als Technologie- und Weltmarktführer in der Umformtechnik liefert Schuler Maschinen, Anlagen, Werkzeuge, Verfahrens-Know-how und Dienstleistungen für die gesamte metallverarbeitende Industrie. Zu den Kunden gehören Automobilhersteller und -zulieferer sowie Unternehmen aus der Schmiede-, Hausgeräte- und Elektroindustrie. Außerdem ist Schuler führend auf dem Gebiet der Münztechnik. Weltweit ist das Unternehmen mit rund 5.000 Mitarbeitern mit eigenen Standorten und Vertretungen in vierzig Ländern präsent. Für das Geschäftsjahr 2010/11 (30.09.) erwartet Schuler einen Umsatz von über 930 Millionen Euro bei einer EBITDA-Marge von über acht Prozent.
Pressekontakt:
Ingo Schnaitmann
Leiter der Unternehmenskommunikation
Bahnhofstraße 41
73033 Göppingen
Tel.: 07161/66-201
Fax.: 07161/66-907
E-Mail: ingo.schnaitmann(at)schulergroup.com
Datum: 09.11.2011 - 14:18 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 516542
Anzahl Zeichen: 2418
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Ingo Schnaitmann
Stadt:
Göppingen
Telefon: 07161/66-201
Kategorie:
Maschinenbau
Meldungsart: Finanzinformation
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 09.11.2011
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