Die Q-Frage: Wie viel Resonanz läßt sich mit einem Online-Pressedienst erzielen?

Die Q-Frage: Wie viel Resonanz läßt sich mit einem Online-Pressedienst erzielen?

ID: 51663

Sind wir doch mal ehrlich: Wer für die Pressearbeit seines Unternehmens hauptsächlich oder ausschließlich einen Online-Pressedienst nutzt, steht meist auf verlorenem Posten, da die Abdrucke in Medien und die direkte Resonanz dürftig ausfallen oder ganz ausbleiben.



Nachrichtenüberflutung legt Journalisten lahmNachrichtenüberflutung legt Journalisten lahm

(firmenpresse) - Stellt man sich nun die Q-Frage - wie viel Qualität kann ich mit welcher Quantität erreichen, dann geht die Rechnung hier nicht auf.

Nicht die Größe eines Verteilers ist entscheidend, sondern deren Nachhaltigkeit und Individualität. Was hier wie eine Aneinanderreihung von Binsenweisheiten klingt, ist längst nicht allgemein bekannt, wie die tägliche Praxis des Presseversands zeigt.
Immer noch herrscht gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen das Denken vor, „Hauptsache ich betreibe irgendwie Pressearbeit, am besten im Internet, weil das am preiswertesten ist, denn kosten darf es nichts“. Kein Zweifel, Online-Pressearbeit ist wichtig und nicht wegzudenken aus unserer Medienlandschaft. Auch die vielfache Präsenz eines Unternehmens in den Suchmaschinen hat sicherlich Ihren Reiz - aber darin erschöpft er sich aber meist auch.
Marketing-technisch finden sich für den automatisierten Versand einer Meldung via E-Mail über einen Pressedienst auch zahlreiche, zunächst logisch klingende Argumente, warum dieser Weg nun das Optimum darstellt.

Der Nutzen eines großen Presseverteilers – eine „Mogelpackung“?

Gerade Pressedienste mit umfangreichen Verteilern, die sich teilweise auch Nachrichtenagenturen nennen, werben mit ihrer Verteilergröße, bei denen sich jeder Empfänger einzeln angemeldet hat und deren Erhalt ausdrücklich gewünscht wird – alles Mumpitz. Diese Argumentation ist ein reines Verkaufsmittel und geht an der Realität vollkommen vorbei.
Ein Journalist erhält heute je nach Branche mehr als 300 Meldungen täglich. Die Folge: Informationsüberflutung. Nicht selten erhält der Nachrichtenempfänger die Meldung auch ohne zu wissen, dass er überhaupt auf der Verteilerliste steht oder sich dort angemeldet hat; denn der Handel mit Redaktionskontakten ist – auch wenn vielfach dementiert – täglich Brot des Pressedienstgeschäfts.
Warum also sollte der Versender einer Nachricht für deren Verbreitung noch etwas bezahlen? Informationen gibt es im Internet kostenlos und in Massen. Ebenso gibt es in Deutschland Pressedienste mit kostenfreiem Angebot „wie Sand am Meer“. In die Suchmaschinen kommt man mit fast allen Diensten. Der Zusatznutzen des Versands einer Meldung direkt an den Empfänger, der eine Zahlung rechtfertigen könnte, entfällt spätestens dann, wenn der Adressat für die Nachricht nicht ausreichend sensibilisiert ist – denn dann landet sie häufig schlichtweg ungelesen im Papierkorb.



Individualität als Alternative muss keine Kostenfalle werden

Die Rückkehr zur klassischen Pressearbeit liegt daher auf der Hand. Der Aufbau eines individuellen Verteilers je nach Bedarf bringt in der Regel wesentlich mehr Erfolg als jeder Pressedienst. Gerade bei Fachverteilern genügt oft der Umfang von 50-100 Medien, deren Redaktionskontakte jeweils für den entsprechenden Zweck aufgebaut werden. Der Journalist ist nun inrofmiert, dass er eine Nachricht aus seinem Umfeld bekommt, achtet besonders darauf und liest diese mit größerer Sorgfalt als auf jede automatisch zugesendete Meldung. Klassische Pressearbeit, die in PR-Agenturen gang und gäbe ist. Nicht selten lassen sich mit so einer individuellen Pressekampagne 10-12% Abdruckrate erzielen – Werte, von denen (Online-) Pressedienste nur träumen können.
Und die Kosten? Im Vergleich zum Online-Pressedienst sind die Kosten einmalig zwar höher, da der Verteileraufbau – soll er denn qualitativ hochwertig sein – Zeit und Vorarbeit in Anspruch nimmt. Steht dieser Presseverteiler dann aber einmal, muss er zwar regelmäßig gepflegt werden, zieht aber weitaus geringere Kosten nach sich als der Versand über einen Pressedienst, der immer gleichhohe Kosten veranschlagen muss wegen des immensen technischen Betriebsaufwands. Mit Kosten von um die 600 Euro für den Aufbau eines individuellen, E-Mail-basierten Verteilers eröffnet diese Variante gerade auch für kleine und mittelständische Unternehmen eine reale Möglichkeit, in Verbindung mit kostenfreien oder preisgünstigen Online-Pressediensten (unter hundert Euro je Meldung) eine ausgeprägte Online-Pressearbeit zu betreiben – dann wird aus der Q-Frage auch kein Satz mit X.
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Datum: 18.06.2008 - 15:16 Uhr
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