Marktreport: TK-Anbieter Aastra auf Augenhöhe mit Alcatel Lucent und Siemens
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Deutschland-Chef Latzel: „Die Zukunft der Telekommunikation gehört offenen Plattformen“
Als Folge der Unternehmenskäufe und der betriebsinternen Entwicklung verfüge Aastra heute über zahlreiche Produktlinien, um die speziellen Anforderungen und Bedürfnisse von klein- und mittelständischen Unternehmen sowie von Großkunden und Konzerne zu erfüllen. „Dies führt nicht nur zur Erweiterung der Marktpräsenz sondern reduziert zudem noch die Risiken, die jedes Produktentwicklungsunternehmen hat, das sich zur Erhaltung und zum Wachstum des Unternehmens auf ein begrenztes Produktportfolio stützen muss“, berichtet Current Analysis.
„Wir haben einen Weg gefunden, Produktlinien konsequent aufeinander abzustimmen und Innovationen in andere Produktlinien zu vererben. Ähnlich wie in der Automobilindustrie wird dabei auf Standards und Plattformen gesetzt. Das kann zum Beispiel die Verwendung gemeinsamer Prozessoren und Entwicklungsumgebungen sein. Dabei entsteht die Möglichkeit, unterschiedliche Produktlinien zu pflegen und deren Stärken zu bewahren, es bleibt aber genügend Kraft, innovativ zu sein. Auch wenn es viele Wettbewerber kaum wahrhaben mögen – mit dieser Strategie haben wir als Anbieter mehrerer Produktlinien seit fast 40 Quartalen durchgängig schwarze Zahlen geschrieben – das hat kein Anbieter sonst geschafft“, skizziert Aastra-Deutschlandchef Andreas Latzel das Erfolgsrezept seines Unternehmens.
Mit dieser Methodik wolle man auch den Erfolg der ehemaligen Ericsson Produktlinien ausbauen und die herausragenden Leistungen, wie beispielsweise das Mobilitätskonzept auch in anderen Aastra-Produkten verfügbar machen. „Umgekehrt werden die ehemaligen Ericsson Produkte von vielen Technologien und der SIP-Erfahrung der Aastra profitieren“, sagt Latzel. Für die Zukunft sei Aastra gut gerüstet. Es laufe nach Ansicht von Latzel alles auf ein vollständiges Verschmelzen von TK und IT hinaus: „Die Zukunft der Telekommunikation gehört offenen Systemplattformen und der Markt stellt zunehmend Anforderungen nach hardwareunabhängigen, standardisierten Lösungen. Die Welt spricht SIP und Telefonie ist Teil einer Prozesslösung. Wir setzen konsequent auf diese Standards und machen damit die Systemintegration kostengünstig möglich“, erklärt Latzel zum Beginn der Handelsblatt-Jahrestagung „Telekommarkt Europa“ http://www.tk-europa.de.
Analystenberichten zufolge rangiert Aastra in Europa im Markt für Unternehmenskommunikation in der Spritzengruppe auf Augenhöhe mit Siemens und Alcatel Lucent. „Viel wichtiger ist aber, dass wir der einzige Anbieter sind, der Unternehmenskommunikation konsequent als Kerngeschäft betreibt. So bieten wir die gesamte Bandbreite an Unternehmenslösungen, von hybriden TDM/IP bis zu puren Soft-IP Lösungen für Unternehmen jeder Größe an. Kunden brauchen keine Kompromisse eingehen“, resümiert Latzel.
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Datum: 19.06.2008 - 10:19 Uhr
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