Verstärker EinÂsatz für gloÂbaÂlen BoÂdenÂschutz
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Verstärker EinÂsatz für gloÂbaÂlen BoÂdenÂschutz
Der Staatssekretär betonte: "Bodenschutz hat viele Jahrzehnte eine viel zu geringe Aufmerksamkeit erfahren. Politik und WissenÂschaft werden nun bei diesem wichtigen Thema erheblich enger zusammenÂarbeiten, um das Ruder herumÂzureißen. Denn alle unsere Bemühungen um eine Erhöhung der landÂwirtÂschaftÂlichen Produktion in EntÂwickÂlungsÂländern wären zum Scheitern verÂurÂteilt, wenn wir der Zerstörung der wichtigsten ProÂdukÂtionsÂgrundÂlage tatenlos zusähen."
Die Gesprächspartner unterÂstrichen gemeinsam, dass der verÂantÂworÂtungsÂvolle Umgang mit den Böden für die Zukunft der MenschÂheit ebenso wichtig sei wie der globale Durchbruch bei der Nutzung erneuerbarer Energien, der Erhalt der Artenvielfalt und der nachÂhaltigen Nutzung der weltweiten WasserÂresÂsourcen. Die Gesprächspartner verwiesen darauf, dass zur Lösung dieser globalen Zukunftsfragen technische Innovation unerlässlich sei. Technologieentwicklung bleibe jedoch wirkungslos, wenn nicht gleichzeitig die gesellschaftliche Akzeptanz gegeben und die Umsetzung von Innovation in die Praxis gewährleistet sei. Dies könne nur erreicht werden, wenn Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sehr eng zusammenstehen und gemeinsame VerÂantÂwortung übernehmen.
Im Gespräch betonte der Staatssekretär das stark gewachsene finanzielle Engagement des BMZ für ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung, was auch eine Ausweitung der Aktivitäten speziell im Bereich Boden- und Landmanagement einschließt. In diesem Zusammenhang verwies Hans-Jürgen Beerfeltz auch auf die neue internationale Forschungsinitiative zur ökonomischen Bewertung von Landdegradierung. Der Staatssekretär hatte in der letzten Woche zu dieser Initiative gemeinsam mit interÂnaÂtioÂnalen Partnern ein Memorandum unterzeichnet und damit den Weg frei gemacht für eine international vernetzte ForÂschungsÂarbeit. Ziel der Initiative ist es, weltweit ein klares Bild darüber zu bekommen, wie teuer die derzeit rasant fortschreitende BodenÂerosion und die schwindende Ertragskraft der Böden für die Menschheit sein würde ? und wie viel preiswerter es wäre, bereits heute diese Prozesse durch geeignete Maßnahmen zu stoppen. "Die Ergebnisse werden weltweit der Politik und der Wirtschaft wichtige Argumente liefern und Signale senden, dass die nachhaltige Nutzung von Böden sich wirtschaftlich lohnt", unterstrich der Staatssekretär. Das BMZ stellt für diese Initiative in den nächsten Jahren 500.000 Euro pro Jahr bereit.
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Datum: 11.11.2011 - 17:45 Uhr
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