Strompreise: Steigende Kosten für mehr als fünf Millionen Haushalte zum Jahreswechsel

Strompreise: Steigende Kosten für mehr als fünf Millionen Haushalte zum Jahreswechsel

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- Preiserhöhungen bei mindestens 75 Versorgern um bis zu 9,1 Prozent angekündigt- Im Jahresverlauf 2012 drohen weitere, flächendeckende Erhöhungen- Wirksamer Schutz gegen zukünftige Erhöhungen bei Produkten mit umfangreichen Preisgarantien



(firmenpresse) - Berlin, 18. November 2011 - Pünktlich zum Jahreswechsel wird der Strombezug für mehr als fünf Millionen Haushalte wieder teurer. Nach einer aktuellen Erhebung des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de (www.toptarif.de) zu den bundesweiten Strompreisentwicklungen planen nach derzeitigem Stand mindestens 75 Unternehmen Preiserhöhungen für das Jahr 2012 von bis zu 9,1 Prozent. Im Durchschnitt müssen sich betroffene Verbraucher auf Preissteigerungen von 3,4 Prozent einstellen.

Neben Erhöhungen bei kleineren und mittleren Stadtwerken steigen die Strompreise auch beim viertgrößten deutschen Energieversorger Vattenfall in Berlin und Hamburg sowie bei anderen Lokalversorgern in Großstädten wie Mannheim, Bochum, Hannover (bereits zum 01. Dezember), Aachen und Rostock an. Erst zu Jahresbeginn 2011 hatte Vattenfall letztmalig die Preise unter anderem im Basis-Tarif um mehr als 10 Prozent erhöht, mit Verweis auf die gestiegenen Kosten zur Förderung der erneuerbaren Energien.

"Einem vierköpfigen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom entstehen durch die angekündigten Preiserhöhungen zusätzliche Kosten von rund 34 Euro im Jahr", erklärt Daniel Dodt von toptarif.de (www.toptarif.de). "In der Spitze sind in den örtlichen Grundversorgungstarifen sogar Mehrkosten von rund 86 Euro möglich."

Versorger: Steigende Netz- und Beschaffungskosten werden weitergereicht

Die Energieversorger begründen die anstehenden Preiserhöhungen beim Strom hauptsächlich mit gestiegenen Beschaffungskosten und höheren Netzentgelten für die Durchleitung von Strom zum Endkunden. So bewegen sich die börsennotierten Großhandelspreise für die Strombeschaffung seit dem Atomunglück in Fukushima im März zwischen fünf und zehn Prozent über dem vorherigen Niveau. Insgesamt zeigen die veröffentlichten Daten der Strombörse EEX in Leipzig, dass die für 2012 gehandelten Terminkontrakte der Versorgungsunternehmen knapp sieben Prozent über den Beschaffungspreisen von 2011 liegen.



Hinzu kommen - nach Jahren vergleichsweise konstanter Entwicklung - vielerorts wieder steigende Netzentgelte für Strom, welche die Anbieter auf ihre Endkunden umlegen können. Möglich wird der Anstieg der Netzgebühren vor allem durch eine entstandene Gesetzeslücke. So erklärte der Bundesgerichtshof im Sommer die pauschale Senkung der Netzentgelte um 1,25 Prozent pro Jahr für unwirksam. Als Konsequenz werden 2012 nach Jahren der Stagnation wieder deutlich höhere Transportkosten für Strom anfallen.

"Angesichts steigender Beschaffungs- und Netzkosten sind Preiserhöhungen bei weiteren Stromversorgern im Jahresverlauf zu erwarten", so Dodt. "Ob es vor Ort Preiserhöhungen geben wird und wie stark diese im Einzelfall ausfallen, hängt sowohl von den Kostenstrukturen der einzelnen Versorger ab als auch von ihren Wettbewerbsstrategien für 2012."

Tarife mit umfangreichen Preisgarantien sichern jetziges Preisniveau

Hinsichtlich der anstehenden Preiserhöhungen raten die Experten von toptarif.de (www.toptarif.de) im Rahmen eines Anbieterwechsels zur Wahl von Produkten mit umfangreichen Preisgarantien. Dann können Stromkunden auch noch im nächsten Jahr vom jetzigen Preisniveau profitieren und in Ruhe die weiteren Marktentwicklungen beobachten.

Durch Verbraucherportale wie toptarif.de (www.toptarif.de/strom) oder kostenlose Service-Hotlines wie 0800 - 10 30 49 800 können Verbraucher schnell und unkompliziert verfügbare Stromanbieter vergleichen und kostenlos zu günstigen Produkten wechseln.
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Seit der Gründung im Sommer 2007 hat toptarif.de mehrere Hunderttausend Verbraucher beraten und beim Wechsel zu günstigeren Anbietern unterstützt. Das Unternehmen gehört mehrheitlich zur Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck und beschäftigt aktuell rund 80 Mitarbeiter am Standort Berlin.



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Datum: 18.11.2011 - 11:55 Uhr
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