Strom- und Gaspreise: 62 Stromversorger und 53 Gasversorger kündigen Preiserhöhungen an
EEG Umlage und Netzentgelte lassen Strompreise steigen
Die Preiserhöhungen im Bereich Strom bedeuten für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 4.000 kWh eine jährliche Mehrbelastung von 32 Euro.
Die Preissteigerungen sind auf eine Erhöhung der Netzentgelte, die leicht gestiegene EEG-Umlage sowie auf höhere Einkaufspreise im Großhandel zurückzuführen. Wie stark und warum ein einzelner Stromanbieter die Preise erhöht, hängt jedoch von der individuellen Einkaufspolitik ab. Zusätzlich spielt es eine Rolle, ob der Anbieter eher auf eine Erhöhung des Kundenstammes oder den Ausbau der Gewinnmarge aus ist.
Verbraucher, die von den aktuellen Strompreiserhöhungen betroffen sind, sollten die verfügbaren Angebote prüfen und zu einem günstigeren Versorger wechseln. Ein schneller Überblick lässt sich mit unserem Strompreisvergleich (http://www.verivox.de/power/calculator.aspx) gewinnen.
Ölpreisbindung lässt Gaspreise steigen
Die Gaspreissteigerungen von durchschnittlich 8 Prozent schlagen sich für einen Musterhaushalt mit einem Verbrauch von 20.000 kWh in jährlichen Mehrkosten von 112 Euro nieder.
Die Preiserhöhungen dürften zum größten Teil der Ölpreisbindung geschuldet sein, in deren Rahmen die Gaspreise an die Entwicklung der Heizölpreise gekoppelt werden. Diese Preisbindung hat im Laufe der letzten beiden Jahre zwar an Bedeutung verloren, doch ein großer Teil der Bezugsverträge von Gasanbietern enthalten nach wie vor entsprechende Preisanpassungsklauseln. Da die Ölpreise im Laufe des Jahres auf einem hohen Niveau geblieben sind, geben diese Gasversorger die erhöhten Bezugskosten entsprechend weiter.
Verbraucher, die von den aktuellen Gaspreiserhöhungen betroffen sind, können mit unserem Gaspreisvergleich (http://www.verivox.de/gas/calculator.aspx) ebenfalls verfügbare Angebote prüfen und zu einem günstigeren Versorger wechseln.
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Datum: 18.11.2011 - 15:10 Uhr
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