Siemens will Zahl betriebseigener Kinderbetreuungsplätze bis 2015 mehr als verdoppeln
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Siemens will Zahl betriebseigener Kinderbetreuungsplätze bis 2015 mehr als verdoppeln
Siemens will die Zahl seiner betriebsnahen Kinderbetreuungsplätze bis Ende 2015 auf 2000 Plätze erhöhen und damit innerhalb von vier Jahren mehr als verdoppeln. Außerdem fördert das Unternehmen künftig nach der Geburt eines Kindes die rasche Rückkehr der Eltern an den Arbeitsplatz. Allen Mitarbeitern, die in Teilzeit wieder einsteigen, wird für bis zu 14 Monate nach der Geburt ihres Kindes ein Kinderbetreuungszuschuss von bis zu 500 Euro pro Monat und Kind gezahlt ? sofern tatsächlich Betreuungskosten in dieser Höhe entstehen. "Dieses Angebot kann sich sehen lassen", sagte Personalvorstand und Arbeitsdirektorin Brigitte Ederer. "Siemens steht im Wettbewerb um die klügsten Köpfe. Als Arbeitgeber müssen wir daher attraktive Arbeitsbedingungen schaffen. Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind dabei ein ganz wichtiger Baustein."
Schon heute gehört Siemens auf dem Gebiet der betriebsnahen Betreuung von Kindern zu den führenden deutschen Unternehmen. Derzeit bietet das Unternehmen mehr als 700 vertraglich gebundene Plätze in 50 betriebsnahen Einrichtungen an 18 Standorten an. Und der Ausbau geht weiter. Noch in diesem Jahr werden zwei Betreuungseinrichtungen in München und Görlitz eingeweiht. Die Zahl der Betreuungsplätze steigt bis Ende des Kalenderjahres auf rund 800. In Erlangen und Mülheim an der Ruhr sind Betreuungseinrichtungen im Bau, konkrete Planungen gibt es für weitere Einrichtungen in Amberg, Duisburg, Erlangen und München-Perlach. Dabei will Siemens auch künftig einen Schwerpunkt auf die Betreuung von Kleinkindern im Alter von bis zu drei Jahren legen, um Müttern wie Vätern den raschen Wiedereinstieg nach der Elternzeit zu ermöglichen. Daneben wird sich das künftige Angebot zunehmend auch an Kinder im Vorschul- sowie im schulpflichtigen Alter richten.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist der steuerfreie Kinderbetreuungszuschuss. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2011 hat Siemens erstmals einen Zuschuss von maximal 100 Euro pro Monat und Kind bezahlt, der für die Betreuung von nicht schulpflichtigen Kindern außer Haus gewährt wird. Um die schnelle Rückkehr in den Beruf zu fördern, wird nun allen Mitarbeitern, die in Teilzeit wieder einsteigen, für bis zu 14 Monate nach der Geburt ihres Kindes zusätzlich ein erhöhter Kinderbetreuungszuschuss von bis zu 500 Euro pro Monat und Kind gezahlt ? vorausgesetzt es sind tatsächliche Betreuungskosten in dieser Höhe entstanden. Über die Gewährung und die Höhe der beiden steuerfreien Kinderbetreuungszuschüsse wird jedes Jahr neu entschieden.
Die Siemens AG (Berlin und München) ist ein weltweit führendes Unternehmen der Elektronik und Elektrotechnik. Der Konzern ist auf den Gebieten Industrie, Energie sowie im Gesundheitssektor tätig und liefert Infrastrukturlösungen, insbesondere für Städte und urbane Ballungsräume. Siemens steht seit mehr als 160 Jahren für technische Leistungsfähigkeit, Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit und Internationalität. Siemens ist außerdem weltweit der größte Anbieter umweltfreundlicher Technologien. Rund 40 Prozent des Konzernumsatzes entfallen auf grüne Produkte und Lösungen. Insgesamt erzielte Siemens im vergangenen Geschäftsjahr, das am 30. September 2011 endete, auf fortgeführter Basis einen Umsatz von 73,5 Milliarden Euro und einen Gewinn nach Steuern von 7,0 Milliarden Euro. Ende September 2011 hatte das Unternehmen auf dieser fortgeführten Basis weltweit rund 360.000 Beschäftigte. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.siemens.com.
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Datum: 28.11.2011 - 10:15 Uhr
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