Philosophische Fakultät sägt am eigenen Knochen

Philosophische Fakultät sägt am eigenen Knochen

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Philosophische Fakultät sägt am eigenen Knochen



(pressrelations) - Einschneidende Sparmaßnahmen an der Philosophischen Fakultät an der Uni Bonn

Auf die Philosophische Fakultät der Universität Bonn kommen Sparmaßnahmen von bis zu 1,5 Mio ? zu. Dies würde den Wegfall von ca. 39 Lehrstellen bedeuten, was zwangsläufig zur Schließung von vielen kleinen Abteilungen führen würde. Auch die "großen" Fächer wären betroffen, denn jedes Institut der Fakultät soll weit über 100.000 ? einsparen.

Schon lange sieht sich eine stetig wachsende Anzahl Studierender einer sinkenden Zahl von Dozenten gegenüber. Im letzten Jahrzehnt wurde die Anzahl der Lehrstellen an der Fakultät bereits von 480 auf ca. 380 reduziert. Bereits jetzt haben die doppelten Abiturjahrgänge und der Wegfall der Wehrpflicht einen noch nie da gewesenen Ansturm auf die Universität verursacht.

Nachdem Informationen über die aktuellen Einsparungen durchgesickert sind, formierte sich schnell Widerstand. Eine breite Initiative aus Studierenden und Mitarbeitern der Fakultät artikulierte bei der heutigen Fakultätsratssitzung entschieden ihren Unmut.

Trotz großer Zustimmung aus den Reihen der Professoren konnte sich der Fakultätsrat leider nicht dazu durchringen, klar Position gegen die Kürzungen zu beziehen. Ungeachtet dessen plant die Initiative nun weitere Protestaktionen.

Auf den Punkt brachte Matthias S., Student der Osteuropaeischen Geschichte an der Uni Bonn: "Die seit Jahren unterfinanzierte Philosophische Fakultät kann nicht so kaputt gespart werden, dass nichts von ihr übrig bleibt."


Für Rückfragen stehen Ihnen gerne zur Verfügung:

Lilia Oesterreich: lilia.oesterreich@uni-bonn.de
Daniel Zauner: daniel.zauner@uni-bonn.de

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Datum: 28.11.2011 - 16:00 Uhr
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