Verdienstorden für Ulrich Meurer
ID: 529909
Verdienstorden für Ulrich Meurer
Seit sich die Krankheit Aids ausgebreitet hat, gehört Ulrich Meurer zu den Aktivisten, die sich dem Kampf gegen die Krankheit verschrieben haben. Er hat sein Engagement 1985 mit dem Aufbau der Aids-Initiative Karlsruhe begonnen. Später arbeitete er haupt- und ehrenamtlich bei der Berliner Aids-Hilfe. Gesundheitsstaatssekretär Hoff würdigt dieses Engagement als ein außergewöhnliches, mit dem er vielen von Aids und HIV Betroffenen und deren Angehörigen Mut gemacht hat. "Besonders hervorzuheben ist seine Arbeit für das Café PositHiv. Dieses Café entstand als ein Projekt für Menschen mit HIV und Aids und war als erstes seiner Art Vorbild für viele ähnliche Projekte bundesweit. Sein Name wird immer mit dem Café PositHiv, das er maßgeblich geprägt hat, verbunden bleiben.
Ulrich Meurer war zudem Mitglied im Vorstand der Deutschen Aids-Hilfe und arbeitete ehrenamtlich in der Arbeitsgruppe Chronisch Kranke in der Bundesarbeitsgemeinschaft für Behinderte. Er veröffentlichte Bücher und Publikationen rund um das Thema HIV und Aids. Nach der Wiedervereinigung hat er entscheidend dazu beigetragen, dass die Selbsthilfeinitiativen zügig auch in den neuen Bundesländern gegründet wurden.
Ulrich Meurer hat sich in der Aids-Prävention große Verdienste erworben. Er hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Erkrankung in der Öffentlichkeit mehr und mehr akzeptiert und die Stigmatisierung Betroffener abgebaut wird. Er hat vielen von HIV und Aids Betroffenen Mut gemacht und ihnen persönlich geholfen, mit der Krankheit leben zu lernen. Seinem unermüdlichem Engagement im Kampf gegen HIV und Aids gilt großer Dank und Anerkennung", so Staatssekretär Prof. Hoff.
Die Ordensverleihung findet statt am Donnerstag, dem 1. Dezember 2011 um 9.30 Uhr im Raum 4.120 in der Oranienstraße 106 in 10969 Berlin.
Kontakt
Regina Kneiding
Pressestelle
Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz,
Brückenstr. 6, 10179 Berlin
Tel: 030 - 9025 - 2156
Fax: 030 - 9025 - 2501
Email: regina.kneiding@senguv.berlin.de
http://www.berlin.de/sen/guv
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 29.11.2011 - 16:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 529909
Anzahl Zeichen: 2844
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 349 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Verdienstorden für Ulrich Meurer"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Berlin - Der Gesundheitsbericht 2010/2011 liegt vor. Er stellt statistische Daten des Gesundheitszustandes wie Lebenserwartung, vorzeitige bzw. vermeidbare Sterblichkeit, Todesursachen, Pflegebedürftigkeit, gesundheitsrelevante Verhaltensweisen, Inanspruchnahme von Vorsorgeuntersuchungen, Gesundhei
Gemeinsam Handeln für ein gesundes Älterwerden in der Region Berlin-Brandenburg ...
Berlin - Der demografische Wandel führt in Berlin und Brandenburg zu einem stetig wachsenden Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung. Besonders stark wird der Anteil der 80-bis 95-Jährigen steigen. Damit verbunden nehmen Alterskrankheiten wie Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs oder Demenz zu.
Einschulungsuntersuchungen 2010 belegen positiven Trend bei Kindergesundheit ...
Berlin - Die Daten der jährlichen Einschulungsuntersuchungen, die in den bezirklichen Kinder- und Jugendgesundheitsdiensten durchgeführt werden, liegen vor. Es wurden 14.350 Jungen und 13.227 Mädchen untersucht, die 2010 eingeschult wurden. Dank der Darstellung von Zeitreihen ab 2005 sind Entwick
Weitere Mitteilungen von Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz
Pflege: Ministerin Steffens: Wir müssen den heute 30-Jährigen die Angst vor einer späteren Pflegebedürftigkeit nehmen ...
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: Zu den Ergebnissen des heute in Berlin vorgestellten Barmer-GEK-Pflegereports erklärt die nordrhein-westfälische Pflegeministerin Barbara Steffens: "Pflegebedürftigkeit im Alter wird
Gesundheit: Ministerin Steffens: Noroviren nicht unterschätzen - Besonders für Ältere und Kinder kann hoher Füssigkeitsverlus gefährlich werden ...
Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: Durch Viren verursachte Durchfallerreger haben im Winter Hochkonjunktur, denn in kühler feuchter Luft können sie besonders gut überleben. Etwa ein Drittel aller infektiösen Durchfallerkra
Bahr muss beim Pflegebegriff endlich Farbe bekennen ...
"Der Bericht beweist, dass sich Gesundheitsminister Bahr nicht länger vor einer Entscheidung zum neuen Pflegebegriff drücken darf. Er muss klar benennen, mit welchem finanziellen Rahmen eine Umsetzung des neuen Pflegebegriffs unterlegt werden soll und wie etwaige Mehrausgaben zu finanzieren
Huber: Ehrenamtliche sind wichtiger Teil der AIDS-Prävention - 3,7 Millionen Euro für Beratung und Hilfe ...
würdigt das Engagement ehrenamtlicher Helfer in der HIV/AIDS-Präventionsarbeit. Das betonte Dr. Marcel Huber, Gesundheitsminister, anlässlich des Welt-Aids-Tages. "Viele Präventionsprojekte wären ohne ehrenamtliche Helfer nicht realisierbar. Sie setzen durch ihr Engagement ein Zeichen für




