Befristete Einleitungsgenehmigung für K+S - GRÜNE: Kleiner Schritt - weitere Maßnahmen notwendig

Befristete Einleitungsgenehmigung für K+S - GRÜNE: Kleiner Schritt - weitere Maßnahmen notwendig

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Befristete Einleitungsgenehmigung für K+S - GRÜNE: Kleiner Schritt - weitere Maßnahmen notwendig



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Als "kleinen Schritt in die richtige Richtung" wertet die Landtagsfraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die heutige befristete Genehmigung der Laugeneinleitung von K+S in die Werra durch das Kasseler Regierungspräsidium (RP). Das RP hat heute die Einleitung der extrem salzhaltigen Lauge bis zum Jahr 2015 begrenzt. Damit würden auch die Empfehlungen des Runden Tisches und insbesondere die der Umweltverbände berücksichtigt.

"Es ist höchst bedauerlich, dass die Versenkung von Lauge und damit die Gefährdung des Grundwassers noch nicht endgültig beendet werden konnte. Es kommt jetzt darauf an, dass K+S seine Abwässer tatsächlich reduziert und wirksame Maßnahmen ergreift, um die Umweltbelastung zurückzufahren. Hier ist auch das Umweltministerium gefordert, das im kommenden Jahr die Grenzwerte für die Einleitung in die Werra neu festsetzen muss. Hier muss eine deutliche Verringerung erfolgen", fordert die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN, Sigrid Erfurth.

DIE GRÜNEN unterstreichen, dass sich das Entsorgungsproblem am besten mit einer Fernleitung in die Nordsee lösen lasse. Hier stünden auch nicht Umweltschützer auf der Bremse, sondern die niedersächsische Landesregierung. "Hier ist Schwarz-Gelb in Hessen gefordert, Schwarz-Gelb in Niedersachsen zu überzeugen", so Sigrid Erfurth.


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Datum: 30.11.2011 - 16:30 Uhr
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