Einigung über Mehrkosten für GEKKO-Kraftwerk
Einigung über Mehrkosten für GEKKO-Kraftwerk
- RWE und Stadtwerke schließen Nachverhandlungen ab
- Einstimmiges Votum für das Verhandlungsergebnis
RWE und die 23 kommunalen GEKKO-Stadtwerke haben ihre Nachverhandlungen über die Mehrkosten beim Bau des gemeinsamen Steinkohlekraftwerks in Hamm erfolgreich abgeschlossen. Alle Stadtwerke-Vertreter haben das vorgeschlagene Verhandlungsergebnis befürwortet. Hintergrund der erfolgten Nachverhandlungen sind Mehrkosten, die sich durch die Verzögerungen beim Kraftwerksbau ergeben haben. Das Steinkohlekraftwerk wird bedingt durch die extern verursachten Verzögerungen voraussichtlich erst 2013 ans Netz gehen.
"Mehrkosten bei einem solch bedeutenden Bauprojekt müssen zwar immer einkalkuliert werden, sind im konkreten Fall aber natürlich ärgerlich. Umso mehr freuen wir uns darüber, dass wir nach intensiven Diskussionen ein für alle Partner zufriedenstellendes Ergebnis gefunden haben", sagt Dr. Rolf-Martin Schmitz, Vorstand der RWE AG. "Das einstimmige Votum zeigt deutlich, dass alle Partner gemeinsam an einem Strang ziehen", ergänzt der Sprecher der GEKKO-Stadtwerke, Manfred Hülsmann, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Osnabrück, "und es zeigt auch, dass die Kooperation zwischen RWE und den Stadtwerken weiter eine stabile Basis hat." Diese kann und soll künftig auch für den anstehenden Umbau des Energiesystems im effizienten Zusammenspiel zwischen regionalen Unternehmen und großen Energieversorgern genutzt werden. In dem Projekt "Green Gecco" treibt RWE beispielsweise gemeinsam mit kommunalen Partnern den Ausbau von Kapazitäten im Bereich der erneuerbaren Energien voran.
RWE und die GEKKO-Partner halten gemeinsam fest: "Wir haben es in der Hand, die Energiewende als Chance zu nutzen. Das sollten wir im Interesse unserer Regionen und unseres Landes gemeinsam tun."
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Datum: 01.12.2011 - 19:15 Uhr
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