Erfolgreiche Einführung der Elastoplastie

Erfolgreiche Einführung der Elastoplastie

ID: 537206

für die Behandlung von osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen im Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln-Braunsfeld.



(firmenpresse) - Das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Köln ist eines der drei Einrichtungen in Deutschland, die dieses innovative Verfahren in den letzten drei Monaten in nunmehr über 60 Fällen erfolgreich angewendet haben. Mit diesem neuen Verfahren können nun Wirbelkörperbrüche mit einer neuen Silikon-Elastoplastie operiert werden. Das senkt nicht nur die Komplikationsrate, sondern weist zudem eine hohe Gewebsverträglichkeit auf.

Die Osteoporose ist eine Volkskrankheit. 80 Prozent aller Osteoporosen betreffen postmenopausale Frauen, d. h. nach den Wechseljahren. 30% aller Frauen entwickeln nach der Menopause eine klinisch relevante Osteoporose.
Eine der Hauptkomplikationen der Osteoporose ist der Bruch eines Wirbelkörpers, des Hüft- oder Handgelenkes.
In Deutschland leben ca. 2,8 Mio. Menschen mit einer Fraktur eines oder mehrerer Wirbelkörper. Davon sind etwa 2 Mio. Frauen und 800.000 Männer betroffen. Jährlich erleiden ca. 200.000 Frauen und Männer eine neue Wirbelkörperfraktur.
Eine für den Patienten schnelle und schonende operative Behandlungsmethode ist das Einbringen von Knochenzement in den Wirbelkörper.
Bei der Vertebroplastie wird durch eine Hohlnadel oder einen Katheter unter Röntgenkontrolle der Knochenzement in den gebrochenen Wirbelkörper eingespritzt. Ein neueres Verfahren ist die Kyphoplastie: Bevor der Knochenzement in den Wirbelkörper eingebracht wird, wird ein Ballon in den Wirbelkörper eingeführt und aufgedehnt. Durch den Ballon soll zum Einen erreicht werden, dass der kollabierte Wirbelkörper wieder aufgerichtet wird, zum anderen wird ein Hohlraum erzeugt, der eine unkontrollierte Verteilung des Zementes als Hauptkomplikation der Vertebroplastie reduzieren soll.
Bei beiden Methoden ist der Patient in 80 - 90% der Fälle schmerzfrei, man geht davon aus, dass durch den Zement der Wirbel stabilisiert wird und schmerzauslösende Bewegungen verhindert werden.

Nachteile dieses erfolgreichen Verfahrens ist, dass der eingebrachte Knochenzement (Polymethylmethacrylat, PMMA, Plexiglas) in vielen Fällen nicht gewebsverträglich ist und sich mit dem umgebenden Knochengewebe nicht verbindet, dieses durch toxische Prozesse sogar abbaut. Des Weiteren ist der PMMA Zement wesentlich härter und steifer als das umgebende Knochengewebe. Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen gehen davon aus, dass das Einbringen dieses Knochenzements in den Wirbelkörper, durch eine Erhöhung der Last, zu einem höheren Risiko von weiteren Brüchen der angrenzenden Wirbelkörper führt.



Diese Problematik führte zu der Entwicklung eines elastischen Knochenfüllmaterials auf Silikonbasis, das sehr gewebsverträglich ist und durch seine Elastizität das Risiko weiterer Wirbelkörperbrüche reduzieren soll, der Elastoplastie.

Dr. Biren Desai, Chefarzt der Wirbelsäulenchirurgie und Ärztlicher Direktor des Dreifaltigkeits-Krankenhauses:
"Insbesondere die Elastizität des Silikon-Elastomers, die sehr nahe an der des Knochen liegt, gibt uns Anlass zu Hoffnung, dass wir hier einen weiteren bedeutenden Fortschritt bei der Behandlung dieser sehr häufigen Komplikation der Osteoporose, aber auch von tumorösen Veränderungen des Wirbelkörpers machen werden.
Die nachweislich extrem hohe Bioverträglichkeit des Materials und die Verbindung des Silikons mit den Knochenbälkchen sind bedeutende Fortschritte.
Bei unseren bisher operierten Patienten mit Wirbelkörperbrüchen konnten wir eine sehr gute Schmerzreduktion beobachten, Komplikationen sind keine aufgetreten. Ob eine Reduktion des Risikos der sogenannten Anschlussfrakturen zu erwarten ist, lässt sich jedoch erst nach größeren Fallzahlen nachweisen.
Dieses Risiko liegt bei der herkömmlichen Behandlung mit der Vertebroplastie und Kyphoplastie laut verschiedener wissenschaftlichen Untersuchungen bei 20-26%.
Wir haben nach diesen vielversprechenden frühen Ergebnissen unsere Therapie der Wirbelkörperfraktur auf die Elastoplastie umgestellt."
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des DFK(www.dfk-koeln.de).


Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Die Einrichtungen in der Cherubine-Willimann-Stiftung Arenberg
Das Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln-Braunsfeld GmbH ist ein leistungsstarkes, aufstrebendes und innovatives Krankenhaus. Hier werden ca. 20.000 orthopädisch erkrankte Patienten pro Jahr ambulant versorgt und über 4.500 Operationen durchgeführt. Seit vielen Jahren ist es erfolgreich als Fachklinik für Orthopädie und Sporttraumatologie. Angeschlossen sind ihr die Abteilung für physikalische Therapie und die medizinische Rehabilitation. Das Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln-Braunsfeld ist eine Einrichtung der Cherubine-Willimann-Stiftung Arenberg, zu der außerdem das Dominikus-Krankenhaus Düsseldorf-Heerdt GmbH und die Fabricius-Klinik Remscheid GmbH gehören.



PresseKontakt / Agentur:

Drefaltigkeits-Krankenhaus Köln-Braunsfeld GmbH
Anette Erfurt
Am Heerdter Krankenhaus 2
40589 Düsseldorf
anette.erfurt(at)cws-kliniken.de
02 11 / 567 - 21 40
http://www.dfkkoeln.de



drucken  als PDF  GND-Test hilft Betroffenenund Angehörigen, sich auf die Pflegesituation vorzubereiten Siwaschsee - das (nicht ganz) Tote Meer der Krim
Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 09.12.2011 - 13:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 537206
Anzahl Zeichen: 4233

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Anette Erfurt
Stadt:

Köln


Telefon: 02 11 / 567 - 21 40

Kategorie:

Gesundheitswesen - Medizin


Meldungsart:
Anmerkungen:


Diese Pressemitteilung wurde bisher 672 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Erfolgreiche Einführung der Elastoplastie"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Drefaltigkeits-Krankenhaus Köln-Braunsfeld GmbH (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).


Weitere Mitteilungen von Drefaltigkeits-Krankenhaus Köln-Braunsfeld GmbH


Stimmungsvolles Adventszeit-Wohnzimmer und ausgelassene Silvester-Location: Urlaub von Zuhause im"Alex" ...
Wer die Adventszeit, Weihnachten oder Silvester in lockerer Atmosphäre feiern und genießen möchte, ist im ALEX bestens aufgehoben - nahezu rund um die Uhr. Zur Einstimmung auf die festliche Jahreszeit laden die Kneipencafés bereits ab 21. November und kredenzen verführerische Waffelträume rund

Siwaschsee - das (nicht ganz) Tote Meer der Krim ...
Nicht ohne Grund nennen die Einheimischen den Siwaschsee als "Totes Meer" der Krim. An einigen Stellen des Sees erreicht die Salzkonzentration im Wasser den Wert über 30% und Menschen schweben auf der Wasseroberfläche genau so wie im Toten Meer in Israel oder Jordanien. Auch für die Beh

GND-Test hilft Betroffenenund Angehörigen, sich auf die Pflegesituation vorzubereiten ...
Bonn, 9. Dezember 2012. "Ambulant vor stationär" ist einer der Eckpunkte aus dem Papier des Bundes- Gesundheitsministers Daniel Bahr zur Umsetzung der Pflegereform. Der Grund für den Schwerpunkt auf ambulanter Pflege in Deutschland ist klar: Durch die alternde Bevölkerung und die steige

Fanschluck - das ultimative Geschmackserlebnis ...
Fanschluck - das ultimative Geschmackserlebnis Wer Cocktails mag, wird Fanschluck lieben, denn die raffinierten 20 ml Fläschchen voll mit feinsten Zutaten sind der neuste Party-Renner. Mit ein bisschen Kreativität und Mut zur Farbe lassen sich im Handumdrehen kleine Mini-Cocktails selber mixen.


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z