Dr. Klaus Kremper wird Vorstandsvorsitzender der Knauf Interfer Gruppe
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Dr. Klaus Kremper wird Vorstandsvorsitzender der Knauf Interfer Gruppe
Martin Müller-Frerich wird langfristig im Unternehmen als Generalbevollmächtigter speziell für die Unternehmens-Expansion tätig sein.
Dr. Klaus Kremper wird damit Nachfolger von Martin Müller-Frerich (65), der über 33 Jahre das Unternehmen sehr erfolgreich entwickelte und an dessen Vorarbeit es nahtlos anzuknüpfen gilt. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Albrecht Knauf: "Herr Dr. Kremper hat als langjähriger Vorstandsvorsitzender die DB Schenker Rail von 2 auf 5 Mrd. € Umsatz entwickelt und gerade durch die europäische Expansion wesentlich zur Unternehmenswertsteigerung beigetragen. Entscheidend dafür war die Stahlbranche. Eine ähnliche Europäisierung wünsche ich mir auch für die Knauf Interfer Gruppe. Dank des langjährigen Engagements von Martin Müller-Frerich befindet sich Knauf Interfer heute in einem sehr erfreulichen Zustand. Dafür zolle ich ihm höchste Anerkennung".
Der in Volkswirtschaftslehre promovierte Maschinenbau-Ingenieur und Wirtschaftsingenieur Dr. Klaus Kremper studierte an mehreren Hochschulen in Deutschland und absolvierte Forschungsaufenthalte in Paris und an der amerikanischen Yale University. Neben einer Offiziersausbildung zum Major arbeitete er 8 Jahre bei der Daimler AG, dort vornehmlich im Bereich Luft- und Raumfahrt in Europa und Fernost Asien. Danach wechselte er zur Deutsche Bahn AG und sanierte den Güterverkehr. Er baute das Leistungsangebot gerade für die Stahlindustrie deutlich aus und entwickelte DB Schenker Rail zum europäischen Marktführer mit 25% Marktanteil. Das Betriebsergebnis stieg unter seiner Verantwortung von -300 Mio. € auf + 300 Mio. €. Nach 6 Jahren als Vorstandsvorsitzender arbeitete er 2 Jahre für mehrere Private-Equity-Unternehmen.
Dr. Klaus Kremper: "Die Mechanismen der Stahlindustrie sind mir aus Logistiksicht vertraut, daher weiß ich um die hohe Bedeutung effizienter internationaler Lieferketten. Meine Kunden von damals werden meine Lieferanten von morgen sein. Martin Müller-Frerich kenne und schätze ich aus gemeinsamen Jahren im Vorstand der Stinnes AG (Berlin). Daher bin ich dankbar, ihn als Generalbevollmächtigten für die Unternehmensexpansion langfristig bei Knauf Interfer zu wissen".
Martin Müller-Frerich hat den ehemaligen Bergbau-Zulieferer seit 1978 konsequent zu einer der größten nicht konzerngebundenen Stahlhandels- und Servicecenter-Gruppe in Europa entwickelt. Er akquirierte bis heute ca. 40 Unternehmen, gliederte diese in die Gruppe ein und erhöhte auch über Umstrukturierungen die Profitabilität der heutigen Knauf Interfer Gruppe. Als Vorstandsrat flankierte er seine unternehmerischen Aktivitäten im Bundesverband Deutscher Stahlhandel. "Martin Müller-Frerich ist nicht nur einer der erfahrensten Stahl-Manager in Europa, sondern ein Unternehmer mit Herzblut und Leidenschaft für die Stahlindustrie. Langfristig soll er als Generalbevollmächtigter und damit in wichtiger Funktion die Expansion des Unternehmens nachhaltig nach vorne treiben", so Dr. Albrecht Knauf.
"Auch nach Jahrzehnten übt der Werkstoff Stahl immer noch eine große Faszination auf mich aus", so Martin Müller-Frerich. "Meinen Nachfolger aus gemeinsamen Stinnes-Vorstandszeiten werde ich nicht nur in die Geheimnisse des Stahlhandels einführen, sondern ihm Kollege und Berater sein. Parallel werde ich mich auf die konsequente Expansion konzentrieren. Ich bin davon überzeugt, dass wir in dieser Symbiose unterschiedlicher Erfahrungen beste Voraussetzungen für eine weiterhin gedeihliche Zukunft des Unternehmens schaffen". Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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Datum: 13.12.2011 - 15:21 Uhr
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