Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus verhindern
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Castor-Transporte von Jülich nach Ahaus verhindern
Grüne NRW rufen zur Demo am Sonntag in Ahaus auf
Aus dem Forschungszentrum Jülich sollen insgesamt 152 Castorbehälter mit Atommüll ins Zwischenlager nach Ahaus gebracht werden. Dagegen werden die Grünen NRW gemeinsam mit Anti-Atom-Initiativen am Sonntag in Ahaus protestieren.
"Die geplante Verschieberei des Jülicher Atommülls nach Ahaus ist gefährlich und überflüssig", erklärt die Grüne Landesvorsitzende Monika Düker, die auch an der Demonstration teilnehmen wird. "Die rot-grüne Landesregierung hat sich klar dafür ausgesprochen, den radioaktiven Abfall in Jülich zu belassen. Das ist aus Sicht der Atomaufsicht des Landes möglich, wenn unverzüglich mit der Nachrüstung des Lagers begonnen wird.
Wir appellieren deshalb an Bundesumweltminister und CDU-Landeschef Norbert Röttgen, dieser Nachrüstung als Haupteigentümer des Forschungszentrums nicht länger im Wege zu stehen und mit der Landesregierung ins Gespräch über die weitere Zwischenlagerung in Jülich zu treten. NRW und der Bund können die Transporte verhindern und müssen jetzt an einem Strang ziehen. Es muss endlich Schluss sein mit dem Schwarzer-Peter-Spiel und der Abschiebung von Verantwortung ? im Interesse der Sicherheit aller BürgerInnen aus NRW.
Es kann nicht sein, dass der mögliche Imageschaden des Forschungszentrums und die vordergründig preiswertere Transportlösung aus Sicht der Bundesregierung maßgeblich für die Entscheidung sind. Um dieser Botschaft Nachdruck zu verleihen, beteiligen wir uns an den Protesten am Sonntag in Ahaus und rufen zur breiten Teilnahme auf."
Die Grünen aus NRW organisieren Busse, die ab Duisburg, Münster und Viersen zur Demo nach Ahaus fahren.
Andrea Rupprath
Pressesprecherin BUENDNIS 90/DIE GRUENEN NRW
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Datum: 15.12.2011 - 14:30 Uhr
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