Besucherrekord beim Fotografiefestival F/Stop in Leipzig
21.07.2008 - 11:13 | 54150
Leipzig, 21. Juli 2008: F/Stop, das 2. Internationale Fotografiefestival Leipzig erlebte in den vier Festivaltagen einen Besucheransturm. 5000 Besucher haben die 30 Ausstellungsorte auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei und entlang eines zwei Kilometer langen Ausstellungsparcours durch den Stadtteil Plagwitz gesehen. Insgesamt waren 85 Künstler aus 15 Ländern mit ihren Werken präsent.
Einzelbild aus der Serie „Kosmos“ von Agata Madejska
(firmenpresse) - „Natürlich hatten wir mit einer Steigerung der Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr gerechnet, dass es aber gleich so viele werden würden, hat uns dann aber doch überrascht“ – kommentiert Festivaldirektorin Kristin Dittrich das Plus bei den Besuchern.
5000 Besucher waren es diesmal, die die Hauptausstellung „Closer“, die sechs internationalen Gastausstellungen und die Einzelexpositionen des internationalen Wettbewerbs zum Thema „Fallen“ besucht haben. „Die Klientel reichte dabei von jungen Kreativen über Fotoprofis bis hin zu vielen Menschen, die gerade bei den von uns organisierten Spontanführungen eine Antwort auf die Frage finden wollten, was die zeitgenössische künstlerische Fotografie von der journalistischen Reportagefotografie unterscheidet.“, so Kristin Dittrich.
Dem Thema der Lesbarkeit von zeitgenössischer Fotografie war auch das Rahmenprogramm mit Vorträgen und Workshops gewidmet. Der Einladung aus Leipzig waren gefolgt: Der Fotografie- und Medientheoretiker Rolf Sachsse aus Saarbrücken; Ingo Taubhorn vom Haus der Fotografie in den Deichtorhallen Hamburg; Celina Lunsford, die künstlerische Leiterin des Fotografieforums International in Frankfurt, Michael Mauracher vom Fotohof Salzburg; der Kurator Matthew Shaul aus London und der Fotokünstler Bill Kouwenhoven aus San Francisco.
Bei den täglichen „Mappenschauen“ konnten die Festivalkünstler ihre Portfolios vorstellen und dabei mit dem Publikum und der Fachwelt direkt ins Gespräch kommen. Insgesamt waren 85 Künstler aus 15 Ländern zu Gast. Zum Abschluss wurde das schönste Kunstwerk des Festivals gekürt. Aus diesem Publikumswettbewerb, bei dem die Besucher mit ihrer Stimme für das ihrer Meinung nach schönste Foto des Festivals votieren konnten, ging ein Einzelbild der Serie „Kosmos“ der polnischen Fotografin Agata Madejska hervor. Die Objekte auf Spielplätzen in den letzten Stunden des Tageslichts entfremdend fotografierte.
„Natürlich erwarten nach dieser erfolgreichen zweiten Auflage des Festivals alle die dritte Ausgabe von F/Stop im nächsten Jahr“, erklärte die Festivaldirektorin Kristin Dittrich. „Diese Qualität und das internationale Niveau zu halten und auszubauen, wird auf Dauer aber nicht ohne einen erheblichen Mehraufwand und ein höheres Budget möglich sein. Darüber müssen wir uns mit unseren Förderern in den nächsten Monaten unterhalten.“
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