Die Rückholung der Abfälle aus der Asse bleibt das Ziel
ID: 548691
Die Rückholung der Abfälle aus der Asse bleibt das Ziel
Evaluierungs-Workshop am 18./19. Januar soll Beschleunigung bei der Faktenerhebung erreichen
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) ist seit 2009 mit der sicheren Schließung der Schachtanlage Asse II beauftragt. Nach einem intensiven Abwägungsprozess unter Beteiligung der betroffenen Bevölkerung hat das BfS die Option der Rückholung der Abfälle im Januar 2010 als die langfristig sicherste Option eingestuft. Ob dieser Weg technisch machbar und sicherheitstechnisch verantwortbar ist, soll eine Faktenerhebung ergeben, deren erster Schritt das Anbohren von zwei Kammern darstellt. Die Voraussetzungen dafür wurden durch Genehmigung durch das Land Niedersachsen im April 2011 erteilt. Zur Umsetzung sind 32 Sicherheitsauflagen zu erfüllen, die das BfS inzwischen nahezu vollständig abgearbeitet hat.
Der schlechte Zustand des Grubengebäudes zwingt alle Beteiligten zu schnellem Handeln, was aber selbstverständlich nicht zu Lasten der Sicherheit gehen darf. In einem Fach-Workshop am 18. und 19. Januar in Braunschweig will das BfS fachliche Herausforderungen diskutieren, um die Umsetzung der Faktenerhebung zu beschleunigen. Zu dem Fach-Workshop hat das BfS alle beteiligten Behörden, die Asse-2-Begleitgruppe und zahlreiche mit der Asse befasste Experten eingeladen.
Das BfS hatte bei seinen Experten, die für die bergbauliche Sicherheit verantwortlich sind, eine kritische Bewertung der Standsicherheit des Grubengebäudes unter "Worst Case"-Szenarien in Auftrag gegeben.
Ziel des BfS ist es, unter den extrem schwierigen Randbedingungen die größtmögliche Sicherheit bei der Stilllegung der Grube zu realisieren. Das kann nach aktuellem Kenntnisstand nur die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Asse sein. Die bisherige Bewertung macht aber deutlich: Die Zeit zur Realisierung der Rückholungsoption drängt. Darüber hat das BfS bereits Anfang Dezember die Asse-2-Begleitgruppe informiert, in der sich unter Leitung des Wolfenbütteler Landrats Jörg Röhmann alle interessierten Gruppen in der Region zusammengeschlossen haben.
Annegret Kriewald
Bundesamt für Strahlenschutz
Pressearbeit - PB 2
Postfach 10 01 49
38201 Salzgitter
Email: presse@bfs.de
www.bfs.de
Tel. 03018 333-1134
Fax. 03018 333-1150
Mobil 0151 162 216 96
EMail: AKriewald@bfs.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 04.01.2012 - 15:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 548691
Anzahl Zeichen: 2685
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 416 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Die Rückholung der Abfälle aus der Asse bleibt das Ziel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Organisation zur Überwachung des Internationalen Kernwaffenteststoppabkommens (CTBTO) hat am 6.1.2016 um 2:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit Erdstöße registriert, die vermutlich von einem weiteren unterirdischen Kernwaffentest in Nordkorea verursacht wurden. In der CTBTO sind verschiedene int
BfS-Präsident König: 'Unser Strahlenschutzstandard wird maßgeblich auf europäischer Ebene erarbeitet' ...
Bundesamt für Strahlenschutz koordiniert europäische Strahlenschutzforschung Über 50 Forschungsinstitutionen aus 22 EU-Ländern und aus Norwegen werden ihr wissenschaftliches Arbeiten im Bereich des Strahlenschutzes miteinander verzahnen: Mit dem Projekt CONCERT - European Joint Programme fo
Handystrahlung: schädlich oder nicht? ...
Bundesamt für Strahlenschutz informiert auf der Bildungsmesse didacta** Wie gefährlich ist Handystrahlung wirklich? Experten des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) stehen für diese und weitere Fragen den Besuchern auf der Bildungsmesse didacta vom 19. bis 23. Februar 2012 in Köln zur Ver
Weitere Mitteilungen von Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
GMK ist gegenwärtig deutscher Marktführer bei ORC-Anlagen zur Nutzung von Motorenabwärme gem. EEG 2012 ...
Die Nutzung von Abwärme der Industrie, der Land- sowie der Energiewirtschaft eröffnet das größte bisher ungenutzte Potenzial zur alternativen Erzeugung elektrischer Energie in Deutschland. ORC-Anlagen der GMK eignen sich zur Nutzung verschiedenster Wärmequellen insbesondere im Bereich niedere
CEWE erreicht Nachhaltigkeitsziel im Umweltbereich ...
Oldenburg, 04. Januar 2012. Europas größter Fotofinisher CEWE hat für den Geltungsbereich "Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Foto- und Digitaldruckprodukten" am Produktionsstandort Oldenburg ein Umweltmanagementsystem aufgebaut und in die Praxis umgesetzt. Die erfolgreiche Zerti
Kälbertränke ...
Jogurt statt Milch (aid) - Jogurt statt Milch in der Kälberaufzucht - das probieren immer mehr biologisch wirtschaftende Betriebe. Die in Biobetrieben übliche Aufzucht mit Vollmilch erfordert die Einhaltung einer Tränketemperatur von 35 bis 39 Grad Celsius, damit die Milch im Labmagen vollst
EnergieAgentur.NRW in Halle 2 bei der DEUBAU 2012 in Essen ...
Energie aus Erde, Sonne und Wald für innovatives Bauen Die DEUBAU ist die Jahres-Auftaktveranstaltung 2012 für die Bauwirtschaft. Vom 10. bis zum 14. Januar treffen sich auf der internationalen Baufachmesse in der Messe Essen Unternehmen und Entscheider aus Hochbau, Ausbau und Tiefbau. Unter




