„Wir Selbständige können selbst vorsorgen“
ID: 549050
Der BDS Bayern lehnt die von der CSU vorgeschlagene Pflichtmitgliedschaft für Selbständige in der gesetzlichen oder einer privaten Rentenversicherung ab. Der Vorschlag ist eine unnötige staatliche Gängelung des freien Unternehmertums und vermittelt den Eindruck, dass es vor allem darum geht, der Rentenversicherung mittelfristig mehr Einnahmen zu verschaffen.
Der Vorschlag, den Selbständigen in Zukunft eine Pflichtmitgliedschaft in der gesetzlichen oder einer privaten Rentenversicherung vorzuschreiben, zeige einmal mehr, dass die Politik kaum Vertrauen in die Mündigkeit des Bürgers habe. „Wo bleibt bei diesem Vorschlag der Vorrang für die Eigenverantwortung des Einzelnen, das die Politik in so vielen Fällen vom Bürger einfordert“, fragt Brauner.
Dass die Gefahr der Altersarmut bei Selbständigen höher ist, sei nichts Neues. „Generell tragen wir Selbständige ein höheres finanzielles Risiko in jeder Phase des Lebens, indem beispielsweise fast alle Unternehmer - anders als Beamte oder Angestellte - mit ihrem Privatvermögen für ihren Betrieb haften“, stellt Brauner klar. „Was kommt dann als nächstes? Dass ein Selbständiger keinen Oberklassewagen fahren darf, wenn er eine bestimmte Gewinnschwelle nicht erreicht?“
Auch für die Rentenkasse würden die einzahlenden Selbständigen nur mittelfristig eine Entlastung bringen. „Aufgrund der durchschnittlich höheren Einkommen von Selbständigen würden diese zwar zuerst viel in die Rentenkasse einzahlen und deren Finanzen stabilisieren. Was aber immer wieder vergessen wird: Die, die in die Rentenkasse viel einzahlen, bekommen auch am Ende viel heraus, weil die entsprechenden Rentenansprüche nicht einfach gestrichen werden können.“
Brauner warnt die Politik eindringlich davor, das Jahr 2012 mit neuen Vorschriften und Regeln für Unternehmer zu beginnen. „Wir brauchen weniger Bürokratie und weniger Vorschriften. Hätten wir einfacheres Steuerrecht, könnten wir Unternehmer uns viel intensiver mit den wirklich wichtigen Dingen des Unternehmerdaseins beschäftigen.“
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Dem BDS Bayern gehören 20.000 Unternehmen und Selbständige mit rund 350.000 Mitarbeitern an. Über 90 Prozent der Mitgliedsunternehmen aus allen Branchen des bayerischen Mittelstands sind in Familienbesitz.
Datum: 05.01.2012 - 10:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 549050
Anzahl Zeichen: 2523
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Susanne Blask
Stadt:
München
Telefon: 08954056-214
Kategorie:
Recht und Verbraucher
Meldungsart: Unternehmensinformation
Versandart: Veröffentlichung
Diese Pressemitteilung wurde bisher 475 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"„Wir Selbständige können selbst vorsorgen“"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
BDS Bayern (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
MÜNCHEN. „Der Vorschlag, Raucherpausen auf die Mittagspause und den Feierabend zu beschränken, ist ein ziemlicher Unsinn“, erklärt Ingolf F. Brauner, der Präsident des BDS Bayern. Schließlich sei es völlig inkonsequent, dass wir Selbständige und Mittelständler immer wieder den Abbau von
BDS Deutschland gegründet: „Der Mittelstand braucht eine selbstbewusste Stimme in Berlin“ ...
BERLIN/MÜNCHEN. „In vielen Fragen haben die Beschlüsse der Bundespolitik eine intensive Auswir-kung auf uns Mittelständler. Mit dem BDS Deutschland wollen wir in Zukunft in Berlin stärker Flagge zeigen. Die Gründung dieses neuen Bundesverbandes ist daher die konsequente Weiterentwicklung des
Gar nicht weihnachtlich: Gutes tun nach Vorschrift ...
MÜNCHEN. Die Spende für das Altenheim, das Freistellen von Angestellten für den Feuerwehreinsatz oder der Unternehmer als Trainer im Sportverein: Bayerns Unternehmer engagieren sich tausendfach für die Allgemeinheit und das nicht nur vor Weihnachten. „Die freiwillige Übernahme von gesellschaf
Weitere Mitteilungen von BDS Bayern
DF Erste Asien Immobilienentwicklungs GmbH & Co. KG (db Asia Invest) - CLLB Rechtsanwälte reichen Klage wegen fehlerhafter Anlageberatung ein ...
Berlin, 04.01.2010 – Am Zweitmarkt werden die Beteiligungen am db Asia Invest nur noch zu einem Kurs von rund 50 % gehandelt. Der geschlossene Fonds investierte die Gelder der Anleger als Dachfonds in mehrere Immobilienfonds (Zielfonds), die auf dem asiatischen Markt investieren. Ein von
Lichtkultur GmbH stellt bei 'room+style 2012' aus ...
Bereits zum dritten Mal zu Gast in Dresden, hat sich die Messe 'room + style' zu einer festen Größe für die Präsentation von Wohn- und Einrichtungstrends entwickelt. Allein im letzten Jahr präsentierten sich insgesamt 72 Aussteller auf der 'room + style' in Dresden und begei
Übersicht über wesentliche Gesetzesänderungen im Jahr 2012 ...
Arbeitsrecht Künftig wird es für arbeitslose Existenzgründer höhere Hürden zum Erhalt einer staatlichen Förderung bei gleichzeitig reduzierten Gründungszuschuss geben. Sonderregelungen für das Kurzarbeitergeld für die zurückliegende Finanz- und Wirtschaftskrise der Jahre 2009 und 2010 fal
IFF AG: Alleinaktionär wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs in Untersuchungshaft ...
München, 16. Dezember 2011 – Wie die Staatsanwaltschaft Hof am 9. Dezember 2011 bekannt gab, befindet sich der Alleinaktionär und Vorsitzende der IFF AG, Herr Michael Turgut, in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft Hof wirft ihm vor, über die Vermittler der IFF AG bewusst falsche Angaben Ã




