Rituelle Heuchelei bei der Rente erst ab 67
ID: 549213
Rituelle Heuchelei bei der Rente erst ab 67
"Die Kritik von Andrea Nahles und Horst Seehofer an der Rente erst ab 67 ist restlos unglaubwürdig. Jahr für Jahr dieselbe rituelle Heuchelei: Erst wird vollmundig Widerstand gegen die Heraufsetzung des Renteneintrittsalters angekündigt, dann wieder fleißig an der Durchsetzung der Rente erst ab 67 gearbeitet. Hätten die Abgeordneten von CDU, CSU und SPD diese Rentenkürzung per Gesetz wirklich verhindern wollen, hätten sie im Dezember im Bundestag dem Antrag der LINKEN zustimmen können", erklärt Matthias W. Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Birkwald weiter:
"Die Forderung der Grünen, die Unternehmen sollten mehr ältere Menschen beschäftigen, ist blauäugig. Dieser Appell wird kaum Gehör finden. Für fast alle Betroffenen wird die Rente erst ab 67 zu einer Rentenkürzung werden. Darum muss sie umgehend ausgesetzt und zurückgenommen werden. Was wir brauchen, ist mehr gute Arbeit, also sozialversicherungspflichtige, altersgerechte und vor allem gut bezahlte Beschäftigung - und zwar für Jung und Alt. Die Grünen jedoch sind mitverantwortlich für Hartz IV, Minijobs und Leiharbeit und gerade kein Garant für gute Arbeit.
Im Übrigen ist auch die demografische Entwicklung kein Grund dafür, die Regelaltersgrenze anzuheben, denn bereits heute können viele Beschäftigte freiwillig so lange arbeiten, wie sie wollen. Sie erhalten dann einen Zuschlag von 0,5 Prozent pro Monat auf die Rente. Diese Regelung ist gut. Allen, die es nicht bis 67 schaffen, die Rente um 0,3 Prozent pro Monat zu kürzen, ist hingegen unnötig, unfair und ungerecht."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de
www.linksfraktion.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 05.01.2012 - 14:30 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 549213
Anzahl Zeichen: 2137
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 270 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Rituelle Heuchelei bei der Rente erst ab 67"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Die Linke. im Bundestag (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Bundesregierung will auf die sogenannte Extremismusklausel bei der Förderung von Anti-Rechts-Initiativen verzichten. Bisher gibt es von Familienministerin Schwesig aber nur eine "interne Dienstanweisung". Dazu erklärt der Bundesgeschäftsführer der LINKEN, Matthias Höhn: Von
Diese SPD für uns nicht koalitionsfähig ...
Vor dem heutigen Bundesparteitag der SPD, erklärt das LINKE-Vorstandsmitglied Dominic Heilig im Hinblick auf den innerparteilichen Proporz und Streit zwischen Ost- und Westlandesverbänden in der SPD: Solange diese Partei ihr Binnenverhältnis nicht geklärt hat, ist sie für uns nicht koaliti
EEG - Industrieprivilegien kosten reguläre Arbeitsplätze ...
"Die unberechtigten Industrieprivilegien bei der EEG-Umlage müssen umgehend gestrichen werden", fordert Martin Schirdewan, Mitglied des Parteivorstandes der Partei DIE LINKE. Er erklärt weiter: Es muss endlich Schluss damit sein, dass sich Unternehmen durch die Umwandlung regulärer
Weitere Mitteilungen von Die Linke. im Bundestag
EU und IWF treiben Griechenland in den Bankrott ...
"Die EU und der Internationale Währungsfonds treiben Griechenland in den Bankrott. Statt von der verarmten griechischen Bevölkerung weitere Opfer zu fordern, müssen die privaten Gläubiger und reichen Vermögensbesitzer in wesentlich höherem Maße zur Kasse gebeten werden" kommentier
Der Tagesspiegel: Ex-Richter des Bundesverfassungsgerichts warnt vor Tücken eines Verbotsverfahrens gegen die NPD / Di Fabio: V-Leute bleiben "prozessuales Risiko" ...
Berlin - Der ehemalige Richter am Bundesverfassungsgericht Udo di Fabio mahnt in der Debatte um ein NPD-Verbot zur Vorsicht. Die Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden mit V-Leuten in der rechtsextremen Partei sei "ein prozessuales Risiko", sagte di Fabio im Interview mit dem "Ta
Landeszeitung Lüneburg: Republik verkraftet Fehlverhalten im Amt / Experte: Wulff muss sich fragen, ob er Anforderungen erfüllt ...
Das Schuldeingeständnis von Bundespräsident Christian Wulff im Fernsehen hat die Wucht der Kritik nicht vermindert. Fehler dürften Staatsoberhäupter durchaus machen, sagt der Staatsrechtler Prof. Dr. Joachim Wieland, entscheidend sei, wie sie damit umgingen. Und im Falle Wulffs seien noch vi
Staatssekretärin Kaykin: Ein Beitrag zum besseren gegenseitigen Verständnis ...
Interreligiöser Kalender 2012 erschienen Düsseldorf, 05.01.2012 Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit: Staatssekretärin Zülfiye Kaykin hat den neuen interreligiösen Kalender für das Jahr 2012 vorgestellt. "Die große Vie




