Deutschland leistet 2 Millionen Euro humanitäre Soforthilfe im Südsudan
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Deutschland leistet 2 Millionen Euro humanitäre Soforthilfe im Südsudan
Für die Notversorgung von Flüchtlingen und Binnenvertriebenen im Südsudan stellt die Bundesregierung 2 Millionen Euro zur Verfügung. Die Hilfe wird durch das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR), das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) sowie das Welternährungprogramm (WFP) umgesetzt.
Staatsministerin Cornelia Pieper rief heute (12.01.) in New York alle Konfliktparteien im Sudan und Südsudan zu einem sofortigen Waffenstillstand und Gewaltverzicht auf. Humanitären Helfern sollte umgehend Zugang zu der notleidenden Bevölkerung in den umkämpften Gebieten gewährt werden, erklärte die Staatsministerin.
Die erst im vergangenen Jahr gegründete Republik Südsudan steht gleich vor großen humanitären Herausforderungen. In den vergangenen Wochen ist es in der Provinz Jonglei zu gewalttätigen Stammesauseinandersetzungen mit einer hohen Zahl ziviler Opfer gekommen. Als Folge des Konfliktes in den sudanesischen Provinzen "Süd-Kordofan" und "Blue Nile" sind bis zu 50.000 Menschen in den Südsudan geflüchtet.
Mit den jetzt bereitgestellten Mitteln werden Flüchtlinge und Binnenvertriebene mit den notwendigsten Hilfsgütern wie Decken, Küchensets und Notunterkünften versorgt. Darüber hinaus leisten IKRK und UNHCR Schutzmaßnahmen für besonders bedürftige Bevölkerungsgruppen. Das Humanitäre Flugprogramm des WEP ermöglicht humanitärem Personal den Zugang in die entlegenen Konfliktgebiete.
Humanitäre Hilfe im Sudan und Südsudan steht vor besonderen Herausforderungen: Sicherheitsrisiken, fehlende Infrastruktur und bürokratische Hemmnisse stehen effektiver Hilfe oft im Weg.
Weitere Informationen über die humanitäre Hilfe des Auswärtigen Amts finden Sie unter: www.diplo.de/humanitaerehilfe
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Datum: 12.01.2012 - 17:45 Uhr
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