Bundesministerin Aigner: 'Landwirtschaft muss Nahrung erzeugen, die für alle reicht und auch alle erreicht'
ID: 555377
Bundesministerin Aigner: "Landwirtschaft muss Nahrung erzeugen, die für alle reicht und auch alle erreicht"
Zum vierten Mal in Folge findet vom 19. bis 21. Januar 2012 im Rahmen der Grünen Woche das "Global Forum for Food and Agriculture" (GFFA) statt. Regierungsvertreter sowie internationale Wirtschaftsexperten, Fachleute aus der Entwicklungsarbeit und Forscher kommen in Berlin zusammen, um sich im Rahmen des Forums über die globale Agrar- und Ernährungspolitik auszutauschen.
Auf mehr als 20 Fachpodien des GFFA diskutieren internationale Experten, wie die unterschiedlichen Bereiche und Disziplinen gemeinsam zur Ernährungssicherung beitragen können. Nachdem bei den Veranstaltungen des internationalen Forums in den vergangenen Jahren die Themen Landwirtschaft und Klimawandel sowie Handel und Sicherung der Welternährung im Mittelpunkt standen, steht die Konferenz in diesem Jahr unter dem Motto "Ernährungssicherung durch nachhaltiges Wachstum ? Landwirtschaftliche Nutzung knapper Ressourcen". Damit sollen wichtige Beiträge für die internationale Diskussion in Richtung der UN-Konferenz für nachhaltige Entwicklung in Rio de Janeiro (Rio+20) im Juni 2012 gegeben werden.
"Es ist unser aller Anspruch, dass Landwirtschaft Nahrung erzeugen muss, die für alle reicht und auch alle erreicht. Vor dem Hintergrund einer rasant wachsenden Weltbevölkerung fällt einer nachhaltigen Landwirtschaft deshalb in allen Ländern eine Schlüsselfunktion zu", betonte Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner. Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO schätzt, dass die Nahrungsmittelerzeugung bis 2050 im Vergleich zu 2009 weltweit um 70 Prozent und in Entwicklungsländern um 100 Prozent gesteigert werden muss. Regional unterschiedliche Lösungsansätze für die Landwirtschaft müssen jedoch ökonomische, ökologische und soziale Belange berücksichtigen. "Dafür wird es kein globales Patentrezept geben. Es ist daher von zentraler Bedeutung, die neuen Herausforderungen international und im Einklang mit Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zu diskutieren", sagte Aigner.
Als politischen Höhepunkt des GFFA veranstaltet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) am Samstag, 21. Januar, den 4. Berliner Agrarministergipfel. Die teilnehmenden Staaten - darunter China, Brasilien und Russland, 16 Staaten aus Afrika sowie eine Vielzahl weiterer Länder die nicht den G20 angehören - werden sich über neue Wege der Ernährungssicherung austauschen.
Ihre Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Dienstsitz Berlin, Wilhelmstraße 54, 10117 Berlin
Telefon: 0 30 / 1 85 29 - 31 74 / - 32 08
Telefax: 0 30 / 1 85 29 - 31 79
E-Mail: pressestelle@bmelv.bund.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 17.01.2012 - 12:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 555377
Anzahl Zeichen: 3147
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 367 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Bundesministerin Aigner: 'Landwirtschaft muss Nahrung erzeugen, die für alle reicht und auch alle erreicht'"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bundestag stimmt Gesetz für die Förderung der ersten Hektare zu Der Deutsche Bundestag hat heute das Gesetz zur Gewährung einer Umverteilungsprämie der Agrar-Direktzahlungen im Jahr 2014 beschlossen. Mit dem Gesetz wird ein wichtiger Teil der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik auf national
Einigung über die Finanzierung der Europäischen Fischereireform ...
Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Dr. Hans-Peter Friedrich, hat die politische Einigung über die zukünftige Ausgestaltung des Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF) als Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Fischerei gewürdigt: "Mit der gestrigen Ei
Bundesminister Friedrich präsentiert Regionalfenster ...
Neue Regionalkennzeichnung sorgt für mehr Transparenz beim Einkauf Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, hat am Donnerstag auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin eine neue Regionalkennzeichnung für Lebensmittel vorgestellt. "Das Regional
Weitere Mitteilungen von Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)
Haertere Strafen fuer fremdenfeindliche Gewalttaten ...
Zur fuer kommenden Donnerstag geplanten Ersten Lesung des SPD-Gesetzesentwurfs eines Strafrechtsaenderungsgesetzes erklaert der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Burkhard Lischka: Spaetestens seit der Zwickauer Terrorzelle ist klar: In Deutschland gibt es seit vielen Jahren bra
Ungarn: EU muss den Schutz der Menschenrechte auch ohne wirtschaftliche Interessen gewährleisten ...
"Es ist beschämend, dass die EU-Kommission erst jetzt in Erwägung zieht, ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Ungarn einzuleiten. Das gesamte vergangene Jahr war gekennzeichnet von gefährlichen antidemokratischen Maßnahmen durch die Regierung Orbán", kommentiert Alexander Ulrich das
Betriebsratsmitglied darf bei Burn-out-Schulung im Unternehmen teilnehmen. ...
Das Arbeitsgericht Essen entschied am 30.6.2011 (Aktenzeichen 3 BV 29/11), dass ein Betriebsrat das Recht hat, an einer Schulung "burn-out im Unternehmen" teilzunehmen, wenn es einen entsprechenden Beratungsbedarf im Unternehmen gibt. Das Arbeitsgericht Essen wies in der Entscheidung dara
Westfalen-Blatt: WESTFALEN-BLATT (Online-Ausgabe): Neue Tierseuche: Schmallenberg-Virus breitet sich aus - zwei Verdachtsfälle im Kreis Paderborn ...
Das sogenannte Schmallenberg-Virus breitet sich aus. Nach jüngsten Verdachtsfällen im Kreis Soest und im Oberbergischen Kreis wurden auch im Kreis Paderborn den Veterinärbehörden von zwei Schafzüchtern Verdachtsfälle gemeldet. Das berichtet das Bielefelder Westfalen-Blatt (Online-Ausgabe).




