Bundesregierung verantwortlich für neuen Leiharbeits-Boom
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Bundesregierung verantwortlich für neuen Leiharbeits-Boom
"Schwarz-Gelb verhindert nicht nur die dringend notwendige Einführung eines allgemeinen gesetzlichen Mindestlohns. Die Bundesregierung hat der Leiharbeitsbranche auch so viele Regelungslücken und Schlupflöcher gelassen, dass die Beschäftigten immer noch zu den miesesten Konditionen ausgebeutet werden können. Wenn die Leiharbeit nicht endlich strikt reguliert wird, droht diese boomende Branche im Zuge des zu befürchtenden Exporteinbruchs weitere Stammarbeitsplätze zu vernichten.
DIE LINKE fordert die Bundesregierung auf, endlich zu handeln und den Grundsatz des Equal Pay für Leiharbeitnehmer gesetzlich zu verankern. Es ist nicht hinnehmbar, dass das Unternehmensrisiko in einer so fragilen gesamtwirtschaftlichen Situation wie der Euro-Krise auf die lohnabhängig Beschäftigten abgeschoben wird. Unternehmen, die Leiharbeitnehmer beschäftigen, sollten zumindest eine Flexibilitätsprämie in Höhe von zehn Prozent des Bruttolohns zahlen müssen."
F.d.R. Christian Posselt
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
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Telefax +4930/227-56801
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Datum: 20.01.2012 - 17:45 Uhr
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