Technology Reviewüber Gesäß-Scanner als Diebstahlschutz / Sensoren erkennen Auto-Eigentümer am Po
ID: 558930
Merkmalen wie maximaler Druck und Kontaktbereich errechnet ein
Gesäß-Scanner, ob der Eigentümer hinter dem Steuer Platz genommen hat
- oder vielleicht ein Dieb, schreibt das Magazin Technology Review in
seiner aktuellen Februar-Ausgabe.
Forscher des Advanced Institute of Industrial Technology in Tokio
haben einen Scanner entwickelt, der aus einer Matte mit 360
Drucksensoren besteht und auf dem Autositz befestigt wird. Alle 20
Millisekunden melden die Sensoren ihre Daten an eine Software, die
daraus 39 unterschiedliche Merkmale berechnet. Die Kombination dieser
Werte soll ein ebenso zuverlässiges biometrisches Merkmal sein wie
der Fingerabdruck oder das Muster der Iris. Die Software errechnet,
wie stark sich die gemessenen Daten vom Referenzwert des wahren
Autobesitzers unterscheiden. In einer ersten Versuchsreihe mit sechs
Personen wurde der richtige Besitzer noch in 2,2 Prozent der Fälle
nicht erkannt. Nur in 1,1 Prozent der Fälle identifizierte die
Software eine falsche Person als Besitzer.
Im Vergleich zu Fingerabdruck-, Stimm- oder Iris-Scannern lasse
sich der Sitzsensor weniger von Lärm, Licht oder Schmutz stören und
sei bequemer, argumentieren die Forscher. In weiteren Studien wollen
sie die Fehlererkennungsrate auf null Prozent senken.
Bildmaterial: Das Titelbild der aktuellen
Technology-Review-Ausgabe 2/2012 steht zum Download bereit.
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Datum: 23.01.2012 - 12:45 Uhr
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