MEINHARDT: FDP will in diesem Jahr die Zahl der Deutschlandstipendien auf 20.000 erhöhen
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MEINHARDT: FDP will in diesem Jahr die Zahl der Deutschlandstipendien auf 20.000 erhöhen
BERLIN. Zum FDP-Fachgespräch zur ersten Bilanz des Deutschlandstipendiums erklärt der bildungspolitische Sprecher und Vorsitzende des Arbeitskreises Innovation, Gesellschaft, Kultur der FDP-Bundestagsfraktion Patrick MEINHARDT:
Das Deutschlandstipendium geht seinen guten Weg. Im Jahre 2012 wollen wir 20.000 Studierenden ein Stipendium geben. Damit verdoppeln wir die Zahl der staatlich geförderten Stipendien durch Begabtenförderungswerke und diese neue Hochschulvergabe vor Ort. Wir fordern alle Hochschulen auf, sich an diesem Projekt zu beteiligen. Ein Boykott des Deutschlandstipendiums geht immer zu Lasten der talentierten Studierenden.
Im laufenden Verfahren will die FDP-Bundestagsfraktion weiter für Optimierungen sorgen. Für 2012 sind jeweils ein Prozent der Studierenden pro Hochschule förderungsfähig. Hier setzen wir uns für einen atmenden Deckel ein, bei dem vor dem Wintersemester für besonders aktive Hochschulen eine Bonusregelung eingeführt wird. Wir dürfen besonders erfolgreiche Hochschulen nicht nivellieren, sondern müssen sie in ihren Anstrengungen unterstützen. Dies gilt umso mehr, da wir jetzt sehen, dass Universitäten und Fachhochschulen gleichermaßen in allen Teilen Deutschlands zu den Top-Stipendienhochschulen zählen.
Eine der zentralen Forderungen beim FDP-Fachgespräch war eine Erhöhung der Akquisepauschale und eine Berücksichtigung der Verwaltungskosten. Für die FDP-Bundestagsfraktion wäre eine Höhe wie bei der DFG von 20 Prozent denkbar und wünschenswert.
Wichtig für die Liberalen ist hier auch, dass das Büchergeld für die Begabtenförderungswerke für nächstes Jahr von 150 Euro auf 300 Euro erhöht wird, um so die gleiche Höhe wie beim Deutschlandstipendium zu erreichen.
Die FDP will die Trendwende bei der Begabungsförderung in der Bundesrepublik weiterhin voranbringen.
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Datum: 26.01.2012 - 15:00 Uhr
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