Studie des Nationalen Konsiliarlabors Toxoplasma bestätigt: Toxoplasmose-Screening in der Schwangerschaft ist sinnvoll.
ID: 562405
Eine regelmäßige Untersuchung von bisher nicht infizierten Frauen auf Antikörper gegen den Parasiten Toxoplasma gondii in der Schwangerschaft ist sinnvoll, um rechtzeitig mit einer effektiven Therapie beginnen zu können.
Eine Erstinfektion mit dem Parasiten Toxoplasma gondii während der Schwangerschaft kann auf das noch ungeborene Kind übertragen werden und bei ihm schwerste Hirn- und Augenschäden verursachen. Wie eine Studie des Nationalen Konsiliarlabors Toxoplasma in Zusammenarbeit mit dem Beratungslabor in Sindelfingen an mehr als 600 schwangeren Frauen mit akuter Toxoplasmose zeigt, kann die in Deutschland übliche Therapie bei frühem Beginn (innerhalb von 4 Wochen nach Infektion) im Vergleich zu einem späten Beginn (länger als 8 Wochen) die Wahrscheinlichkeit von Schäden beim Kind signifikant verringern. Eine regelmäßige Untersuchung von bisher nicht infizierten Frauen in der Schwangerschaft ist daher sinnvoll, um rechtzeitig mit einer effektiven Therapie zu beginnen und das Kind vor Schäden zu schützen.
Weitere Informationen: Berufsverband der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Vertretung der Berufsinteressen der deutschen Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie im Bereich der medizinischen Mikrobiologie, Infektionsepidemiologie, Infektiologie und Krankenhaushygiene
Berufsverband der Ärzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (BÄMI)
Uwe Gross, Prof. Dr. med.
Invalidenstr. 90
10115 Berlin
berlin(at)baemi.de
0174 350 9999
http://www.baemi.de
Datum: 27.01.2012 - 12:45 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 562405
Anzahl Zeichen: 1347
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Frau Dipl. med. Dagmar Emrich
Stadt:
Berlin
Telefon: 030.28045618
Kategorie:
Gesundheitswesen - Medizin
Meldungsart:
Anmerkungen:
Diese Pressemitteilung wurde bisher 489 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Studie des Nationalen Konsiliarlabors Toxoplasma bestätigt: Toxoplasmose-Screening in der Schwangerschaft ist sinnvoll."
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Berufsverband derÄrzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (BÄMI) (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
IGeL-Monitor und Toxoplasmose-Test in der Schwangerschaft Die Toxoplasmose wird durch das Protozoon Toxoplasma gondii verursacht. Das Dilemma einer Erstinfektion der Mutter während der Schwangerschaft besteht darin, dass es zu schweren Schädigungen des Kindes kommen kann, die Mutter selbst aber k
Weitere Mitteilungen von Berufsverband derÄrzte für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie (BÄMI)
Paracetamol: falsch dosiert ein gefährliches Schmerzmittel ...
Paracetamol gehört weltweit zu den meist verwendeten Schmerzmitteln und ist im Allgemeinen sehr gut verträglich. Da das Medikament auch fiebersenkend wirkt, wird es gerne bei fiebrigen Erkältungskrankheiten verwendet. Erwachsene nehmen paracetamolhaltige Tabletten häufig bei Kopf- und Gliedersc
Infoveranstaltung zum Thema Brustvergrößerung mit hochwertigen Silikonimplantaten am 7.2.2012 ...
Die Unsicherheit im Hinblick auf eine Brustvergrößerung mittels Silikonimplantaten ist bei vielen Frauen in den letzten Wochen aufgrund des Skandals, welcher durch die fehlerhaften Silikonimplantate der Firma PIP ausgelöst wurde, extrem angestiegen. Daher hat sich das Ärzteteam der Nofretete Äs
Winterunfälle treffen oft Fußgänger / BGW: Die Stolper-, Rutsch- und Sturzgefahr bei Eis und Schnee lässt sich mit einfachen Mitteln verringern ...
Längst nicht alle Winterunfälle haben mit verbeultem Blech zu tun: Auch für Fußgänger steigt das Unfallrisiko bei Schnee und Eis erheblich an. So wurden der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) im Januar, Februar, März und Dezember 2010 durchschnittlich
ZKRD: 20 Jahre im Dienste der Patienten ...
2012 begeht das Zentrale Knochenmarkspender-Register Deutschland (ZKRD) mit Sitz in Ulm das 20-jährige Bestehen. Seit seiner Gründung trägt das ZKRD dazu bei, dass die ständig wachsende Zahl an Spendern optimal für die Suche genutzt wird. Vor 20 Jahren war die Wahrscheinlichkeit einen passenden




