Deutsche Börse AG und NYSE ziehen Fusionsanzeige bei hessischer Börsenaufsicht zurück
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Deutsche Börse AG und NYSE ziehen Fusionsanzeige bei hessischer Börsenaufsicht zurück
Wirtschaftsminister Posch: Börse wird weiterhin wichtige Rolle für den Finanzplatz Frankfurt erfüllen
Die Deutsche Börse AG und die NYSE haben die Anzeige ihrer Fusionsabsichten bei der hessischen Börsenaufsicht zurückgezogen. Formell geschah dies durch die Alpha Beta Netherlands Holding, die im Falle des Zustandekommens der Fusion Eigentümerin der beiden Börsengesellschaften geworden wäre. Dies teilte der für die Börsenaufsicht zuständige hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch am Freitag mit.
"Damit ist das Verfahren ohne abschließende Entscheidung erledigt. Die Rücknahme der Anzeige ist nach dem Nein der EU-Kommission folgerichtig. Auch die hessische Börsenaufsicht hatte bis zuletzt erhebliche Bedenken gegen die Ausgestaltung der Fusion. Ich bin überzeugt, dass die Börse auch ohne den Zusammenschluss weiterhin ihre wichtige Rolle für den Finanzplatz Frankfurt erfüllen wird", sagte Posch.
Die Börsenaufsicht hat nach dem Börsengesetz zu prüfen, ob der Erwerb einer bedeutenden Beteiligung an einem Börsenbetreiber den Betrieb und die angemessene Fortentwicklung des Handelsplatzes gefährden könnte. In diesem Fall kann sie den Erwerb untersagen.
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Datum: 03.02.2012 - 13:15 Uhr
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