Europaeisches Jahr zum demografischen Wandel unterstuetzen

Europaeisches Jahr zum demografischen Wandel unterstuetzen

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Europaeisches Jahr zum demografischen Wandel unterstuetzen



(pressrelations) - Anlaesslich der Eroeffnungsveranstaltung der Bundesregierung zum Europaeischen Jahr des aktiven Alters und der Solidaritaet zwischen den Generationen erklaeren die zustaendigen Berichterstatterinnen der SPD-Bundestagsfraktion Petra Crone und Kerstin Griese:

Das diesjaehrige europaeische Themenjahr soll dazu dienen, die Chancen und Herausforderungen der alternden Gesellschaften in Europa zu eroertern. Wir alle stehen den Tatsachen des demografischen Wandels gegenueber. Bis 2050 schrumpft die deutsche Bevoelkerung um zehn Prozent. Deshalb ist es sinnvoll, dass wir uns mit den anderen Laendern Europas austauschen und voneinander lernen.

Fuer uns ist die Praevention von zentraler Bedeutung fuer alle Altersgruppen. Neben der gesundheitlichen Praevention gilt dies fuer die Praevention auf dem Arbeitsmarkt - etwa durch einen flaechendeckenden Mindestlohn, mehr sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhaeltnisse und Angebote lebenslanger Weiterbildung, um spaeter ein ausreichendes Auskommen zu sichern. Zur Sicherung der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben ist es wichtig, dass sich Menschen aller Generationen buergerschaftlich engagieren koennen. Die Politik hat die Aufgabe, realistische und aktivierende Rahmenbedingungen fuer alle Arten von Praevention zu schaffen.

Die EU stellt bewusst das Miteinander und die Solidaritaet der Generationen in den Mittelpunkt. Hier erwarten wir eine intensive Diskussion und neue Ideen, gerade auch aus der Zivilgesellschaft. In vielen Initiativen und Projekten wird heute schon generationsuebergreifend gelernt und gelebt, diese Erfahrungen wollen wir aufnehmen. Wir begruessen die Initiative der Europaeischen Union, diesem Thema im Rahmen der Strategie "Europa 2020" verstaerkte Aufmerksamkeit zu verleihen. Wir erwarten, dass die Interessen und Beduerfnisse der verschiedenen Generationen staerker beruecksichtigt werden.

Wir hoffen, dass Bundesministerin Schroeder das diesjaehrige europaeische Themenjahr staerker unterstuetzen wird als das vergangene. Beim Europaeischen Jahr der Freiwilligentaetigkeit 2011 hat die Bundesregierung ihre Chance vertan.




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Datum: 07.02.2012 - 12:00 Uhr
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