„Ich will Erzbischof werden“ von Renate Habets bereichert das Programm des August von Goethe Lit

„Ich will Erzbischof werden“ von Renate Habets bereichert das Programm des August von Goethe Literat

ID: 57040

(firmenpresse) - In ihrem autobiographischen Roman mit dem viel versprechenden Titel „Ich will Erzbischof werden“ von Renate Habets dokumentiert die Autorin ihren Leidensweg als uneheliche Tochter eines Soldaten in einem katholisch dominierten Umfeld zur Zeit des Zweiten Weltkrieges, mit dem sie sich bereits in jungen Jahren auseinandersetzen musste. Obwohl Gesellschaft und entfernten Familienangehörigen ihr aufgrund der schamlosen Umstände ihrer Geburt ihr ihre Außenseiterstellung täglich spüren ließen, kämpft sie weiterhin um die Akzeptanz und Liebe ihrer Umgebung. Der Autorin Renate Habets ist mit ihrer authentischen Erzählung „Ich wollte Erzbischof werden“ ein mitfühlender Roman gelungen der ihr eigenes Schicksal widerspiegelt.
Eigentlich sollte „es“ im Krankenhaus der Kreisstadt geboren werden. Doch das Mädchen erblickt das Licht der Welt nicht in Gestalt einer 60-Watt-Glühbirne, sondern in einem Stall, irgendwo in Deutschland kurz vor Ende des 2. Weltkrieges, als Folge einer Romanze seiner Mutter mit einem Soldaten, der zunächst als vermisst gilt. Als „uneheliches“ Kind geboren, spürt es schon bald die Vorbehalte seiner Umgebung, die geprägt ist von einer gnadenlosen katholischen Moral. Seine Lehrerinnen in der Klosterschule, ja selbst die engsten Verwandten lassen, mehr oder weniger offen, durchblicken, dass es mit einem Makel behaftet sei: entstanden aus „unkeuschem“ Verhalten seiner Mutter, gehöre es eigentlich nicht in die Welt der Anständigen. So bleibt es nicht aus, dass das Mädchen tiefe Schuldgefühle entwickelt und versucht, sich die oft verwehrte Liebe und Zuneigung durch Leistung zu verdienen. Vorbild ist auf diesem Weg voller Demütigungen
und Selbstverleugnung die Mutter, die ihren „Fehltritt“ durch übertriebenen
Ehrgeiz zu kompensieren versucht. Mit dieser Überlebensstrategie umschifft es alle Klippen des Lebens, doch letztlich führt sein Weg unweigerlich in den Zusammenbruch. Spannend, Betroffenheit auslösend und atmosphärisch ungeheuer dicht erzählt Renate Habets in ihrem biografischen Roman ein Schicksal aus einer übel moralisierenden Provinz, die aus heutiger Sicht Äonen entfernt scheint.



Renate Habets
„Ich will Erzbischof werden“
142., S., Paperback
9,90 €
ISBN 9783837200003


Unternehmensinformation / Kurzprofil:

AUGUST VON GOETHE LITERATURVERLAG
Gelingende Literatur ist der Lebenswirklichkeit verpflichtet. Deshalb kann und muß moderne Literatur die nachwachsende Autorengeneration zur Erscheinung bringen. Dieser Aufgabe - neue Autoren durch Herausgabe von Debüts zu unterstützen - stellt sich der AUGUST VON GOETHE LITERATURVERLAG. Der Verlag ist in Deutschlands bedeutendster Literaturstraße, dem Frankfurter Großen Hirschgraben, zu Hause. Goethe-Haus, Theater und Buchhändlervereinigung sind neben dem AUGUST VON GOETHE LITERATURVERLAG ansässig. August von Goethe (1789-1830), der Sohn des berühmten Dichters, hinterließ ein Tagebuch, das von der Italienreise erzählt und seinen literarischen Ruhm begründet hat.

Der Verlag erinnert mit seinen Buchausgaben vorzüglicher Autoren der Gegenwart auch an den Reiseschriftsteller August von Goethe. Manuskripte sind an das Lektorat erbeten (www.august-goethe-verlag.de).



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Datum: 26.08.2008 - 13:25 Uhr
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