Europäischer Tag des Notrufs
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Europäischer Tag des Notrufs
ligt sich auch finanziell in erheblichem Umfang an den Integrierten Leitstellen und damit an der Einführung der einheitlichen Notrufnummer 112. Über mehrere Haushaltsjahre stellen wir rund 70 Millionen Euro bereit. Das unterstreicht die hohe Priorität, die wir dem Vorhaben und der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger beimessen."
Die Alarmierung mit einer einheitlichen Notrufnummer aus einer Hand hat viele Vorteile: Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich nur noch die Nummer 112 merken, die auch in Mobilfunknetzen gebühren- und vorwahlfrei ist. Durch die Zusammenführung der bisher getrennten Alarmierungen von Feuerwehr und Rettungsdienst können gezielt und schnell die Einsatzkräfte verständigt werden, die bei Unglücksfällen am wirksamsten helfen können. Dadurch werden auch Übermittlungsfehler und Verzögerungen vermieden.
Die einheitliche Notrufnummer 112 kann aber nur dann helfen, wenn die Menschen sie auch kennen. Eine Umfrage im vergangenen Jahr zeigte aber, dass nur knapp über ein Viertel der befragten EU-Bürger spontan wussten, dass die 112 die europaweite einheitliche Notrufnummer für Feuerwehr und medizinische Hilfe ist. Um den Bekanntheitsgrad der Notrufnummer zu steigern, hat daher die Europäische Union im Jahr 2010 den 11. Februar zum Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt. Joachim Herrmann: "Auch der Freistaat trägt dazu bei, den Bekanntheitsgrad der europäische Notrufnummer 112 ständig zu steigern. So gibt das Innenministerium ein eigenes Faltblatt heraus, in dem sich ein Aufkleber mit der 112 befindet. Ihn kann man ganz einfach zu Hause oder am Arbeitsplatz auf das Telefon heften." Das Faltblatt kann unter http://www.verwaltung.bayern.de bestellt bzw. heruntergeladen werden.
Pressesprecher: Oliver Platzer
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Datum: 10.02.2012 - 16:45 Uhr
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