Warme Räume trotz Eiseskälte: Laut Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern ist Erdgasversorgung gesichert
Selten war eine sichere Energieversorgung so wertvoll wie in den letzten Wochen. – Das werden sich wohl viele Menschen gedacht haben, als im Januar die Temperaturen immer weiter fielen. Die Besitzer oder Nutzer einer Erdgasheizung mussten sich um den Nachschub des Brennstoffs keine Sorge machen. „Unsere Lieferanten sind auf solche Situationen vorbereitet“, so Stephan Pröschold, Sprecher des Initiativkreises Stadtwerke Nordbayern. Dessen rund 20 Mitglieder konnten ihre Kunden wie gewohnt zuverlässig mit Erdgas beliefern.
Warme Räume waren also trotz Eiseskälte jederzeit garantiert. Und wer ein modernes Gasbrennwertgerät im Keller hat, brauchte auch keine Einstellungen zu verändern, denn diese Anlagen passen ihre Leistung automatisch an die Außentemperatur an. So mancher Hausbesitzer fragte sich allerdings, ob er bei zweistelligen Minusgraden nicht die Nachtabsenkung der Heizung ausschalten sollte. Eine pauschale Antwort darauf gebe es nicht, sagt Pröschold. „Das hängt davon ab, wie gut das Haus gedämmt und wie modern die Heizungsanlage ist.“ Gut isolierte Gebäude kühlen nachts selbst bei ausgeschalteter Heizung kaum aus. Bei schlechter Dämmung sollten durch die Nachtabsenkung 16 bis 17 Grad nicht unterschritten werden, weil sich sonst an einzelnen Bauteilen Schimmel bilden kann. Wie schnell es morgens warm wird, wird auch durch die Leistung des Heizkessels bestimmt. Je geringer diese ist, desto früher muss das erneute Aufheizen starten.
Weiterer Tipp des Initiativkreises: Bei großer Kälte sollten die Thermostate an den Heizkörpern selbst bei längerer Abwesenheit nicht bis auf das Frostschutzsymbol zurückgestellt werden. Mindestens die „1“ ist nötig, um das Einfrieren von ungeschützten Rohrleitungen zu vermeiden. Wichtig ist zudem das richtige Lüften, also keine ständige Kippstellung der Fenster, sondern ein kurzzeitiges vollständiges Öffnen mehrmals täglich. Auch bei strengem Frost darf nicht auf das Lüften verzichtet werden, weil sonst die Feuchtigkeit in der Raumluft zu sehr ansteigt, was die Gefahr von Schimmel mit sich bringt. Während des Lüftens sollten die Thermostate heruntergeregelt oder beispielsweise mit einem Socken gegen die kalte Luft von draußen isoliert werden.
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Dem Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern gehören rund 20 lokale und regionale Energieversorger an. Der Zusammenschluss dient der Bündelung von Kompetenzen und Erfahrungen sowie der Koordination gemeinsamer Aktivitäten im Interesse der Kunden. Internet: www.initiativkreis-stadtwerke.de.
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Datum: 17.02.2012 - 11:02 Uhr
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