Marktbetrachtung beleuchtet Zukunftspotenzial Mitteldeutschlands auf der IMMOBILIEN 2012
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"Die Besucher erhalten auf der IMMOBILIEN einen Marktüberblick in kompakter Form. Der Status Quo, aber auch der Ausblick auf die zukünftige Entwicklung, lassen Chancen und Risiken am Markt transparent werden. Wir setzen damit auf der IMMOBILIEN 2012 ein ganz klares Signal für weiteres Wachstum", sagt Peggy Schönbeck, Projektdirektorin der IMMOBILIEN 2012.
Die Region Mitteldeutschland entwickelte sich in den vergangenen Jahren zum Impulsgeber innerhalb der Neuen Bundesländer. So weist beispielsweise der Freistaat Sachsen im Zeitraum von 2000 bis 2010 das höchste Wirtschaftswachstum - mit einer Entwicklung auf 114 Prozent - auf. Thüringen liegt mit 111 Prozent auf Platz vier im Ranking zwischen den Bundesländern. "Eine derartige Entwicklung sucht deutschlandweit ihresgleichen", sagt Kerry U. Brauer.
Ebenfalls positiv wertet die Immobilienexpertin den stetigen Anstieg des Brutto-Inland-Produkts (BIP) pro Erwerbstätigen. Es betrug im Jahr 2010 in Sachsen 48.696 Euro, in Sachsen-Anhalt 51.470 Euro und in Thüringen 48.773 Euro. Der positive Anstieg täusche aber nicht darüber hinweg, dass es im bundesdeutschen Vergleich durchaus noch Entwicklungspotenziale gebe, meint Brauer. Nimmt man den BIP-Durchschnitt der gesamten Bundesrepublik liege der Wert bei 61.725 Euro.
Ebenfalls stark zeigt sich Mitteldeutschland bei der Bruttowertschöpfung pro Arbeitsstunde. Im bundesdeutschen Durchschnitt wurde hier 2010 eine Steigerung auf 111 Prozent gegenüber 2000 erzielt. Im Detail heißt das 123,7 Prozent in Sachsen, 120,3 Prozent in Sachsen-Anhalt sowie 124,4 Prozent in Thüringen.
"Wo Licht, da auch Schatten", schlussfolgert Kerry U. Brauer und geht in ihrer Betrachtung auch auf die angespannte Arbeitsmarktsituation ein: "Die Arbeitslosenquoten in Mitteldeutschland liegen in allen drei Bundesländern über dem bundesdeutschen Durchschnitt. Ähnlich problematisch ist die Einkommenssituation. Das verfügbare Einkommen je Einwohner in Höhe von 15.600 Euro liegt nach wie vor maßgeblich unter dem bundesdeutschen Durchschnitt von fast 19.000 Euro."
Dennoch haben sich zweifelsfrei die Ballungsräume Dresden, Leipzig, Chemnitz, Jena und Erfurt zu Regionen mit nachhaltigem Wirtschaftswachstum entwickelt. Brauer: "Ein wesentlicher Indikator für die Zukunftsfähigkeit bilden neben den Ansiedlungen im Automobilsektor, im Bereich der Informationstechnologien und Mikroelektronik sowie Umwelttechnologie/Solar die vergleichsweise hohen Studentenzahlen mit naturwissenschaftlich - technischer Ausrichtung."
Der Vortrag findet am 24. Februar 2012 im Saal 4/Ebene 1 im Congress Center Leipzig statt. Beginn ist 12.30 Uhr.
Öffnungszeiten und Preise
Die IMMOBILIEN ist vom 23. bis 26. Februar 2012 täglich von 10 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. "Gewerbe & Kongress" findet am 23. und 24. Februar statt, "Wohnen & Eigentum" vom 24. bis 26. Februar. Die Tageskarte kostet 8,50 Euro, ermäßigt 6,50 Euro. Kinder von 7 bis 12 Jahren zahlen 3,50 Euro, Kinder bis 6 Jahre haben in Begleitung Erwachsener kostenfreien Eintritt. Aktuelle Infos zur Messe und zum Rahmenprogramm gibt es unter www.immobilienmesse-leipzig.de. Dort kann ein vergünstigtes Online-Ticket zum Preis von 8.00 Euro (bzw. 6.00 Euro) erworben werden.
IMMOBILIEN
Gewerbe & Kongress: 23. und 24. Februar 2012
Wohnen & Eigentum: 24. bis 26. Februar 2012
Im Internet:
www.immobilienmesse-leipzig.de
www.leipziger-messe.de
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Datum: 17.02.2012 - 09:15 Uhr
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