NABU: Drei Liter-Autos statt höhere Pendlerpauschale /Politik muss Industrie Beine machen - Bürger

NABU: Drei Liter-Autos statt höhere Pendlerpauschale /Politik muss Industrie Beine machen - Bürger können sich mit NABU-Spritspartipps wehren

ID: 581212
(ots) - "Die Politik muss endlich effiziente Autos fördern,
denn das Drei-Liter-Auto gibt es längst", fordert
NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Gegen die hohen Spritpreise
einfach mal wieder die Pendlerpauschale zu erhöhen, oder die
Spritsteuer zu senken, bringt nichts, betont der NABU. "Eine Anhebung
der Pendlerpauschale ist ökologisch schlecht, weil sie weite
Anfahrten mit dem Auto fördert und damit auch dem Flächenverbrauch
und der Zersiedlung weiteren Vorschub leistet", erklärt Miller.
Angesichts leerer Staatskassen sei das auch nicht finanzierbar.
"Gegen Erdölverknappung, hohe Spritpreise und den Klimawandel hilft
nur, den Erdölverbrauch zu reduzieren. Dafür muss die Politik endlich
den richtigen Rahmen schaffen: Die konsequente Förderung effizienter
Pkw durch ambitionierte Verbrauchsgrenzwerte und eine Kfz-Steuer, die
sich vollständig am CO2-Ausstoß orientiert", betont Miller. "Denn
eins ist sicher: Die Preise werden tendenziell weiter steigen, da
immer mehr Menschen auf immer knapper werdende Ressource
zurückgreifen. Dagegen kann man auf Dauer unmöglich durch eine
Pendlerpauschale ansubventionieren!"

"Die Autofahrer selbst können sich gegen die hohen Spritkosten nur
durch Anschaffung eines effizienten Fahrzeuges und durch eine moderne
Fahrweise wehren. Wer die wesentlichen Spritspartipps des NABU
beherzigt, kann locker über 20 Prozent Kraftstoff sparen", erklärt
Dietmar Oeliger, Leiter NABU-Verkehrspolitik. So fordert der NABU
Bürger wie Politiker zum Umdenken im Verkehrsbereich auf. "Die
Politik muss endlich die Weichen für eine nachhaltige, bezahlbare
Mobilität stellen. Dazu gehören Drei-Liter-Autos, aber vor allem der
Ausbau eines attraktiven öffentlichen Nahverkehrs und eine bessere
Infrastruktur für Fahrradfahrer - so können die Bürger umsteigen und
die ewigen Staus und Preissteigerungen links liegen lassen."



Für Rückfragen:

Dietmar Oeliger, Leiter NABU-Verkehrspolitik, Tel. 030-284
984-1613 Weitere Infos unter www.sparsprit.info Originaltext vom NABU



Pressekontakt:
NABU-Pressestelle, Telefon: 0 30.28 49 84-1510, -1722,
Telefax: 0 30.28 49 84-2500, E-Mail: Presse@NABU.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  NABU kritisiert Ministerpläne zu Solarförderung und Effizienz-Richtlinie - Tschimpke: Kein Modernisierungsprojekt, sondern Vollbremsung der Energiewende Donauer Solartechnik: Geplante Gesetzesänderung überstürzt und überzogen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.02.2012 - 12:31 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 581212
Anzahl Zeichen: 2420

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Berlin



Kategorie:

Umweltpolitik



Diese Pressemitteilung wurde bisher 276 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"NABU: Drei Liter-Autos statt höhere Pendlerpauschale /Politik muss Industrie Beine machen - Bürger können sich mit NABU-Spritspartipps wehren"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

NABU (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Nachhaltigkeit in der Wirtschaft: Wer es ernst meint, zeigt Wirkung! ...
Berlin (voices) Jörg-Andreas Krüger, Präsident (NABU-Bundesverband) zum Themen-Impuls: „3 Wege, wie Unternehmen Nachhaltigkeit neu definieren". Pressekontakt: Jérôme Lombard Pressesprecher Jerome.Lombard@NABU.de Copyright: NABU / Die Verwendung dieses Videos für redaktionelle Zwe

Kuck mal, wer da an der Nessel knabbert - Der NABU will wissen, welche Raupen an Brennnesseln zu finden sind ...
Bei Brennnesseln denken die meisten Menschen an Unkraut und juckende Quaddeln auf der Haut. Die Pflanze hat ein schlechtes Image und wird darum aus vielen Gärten verbannt. "Das ist schade, denn die Brennnessel ist für viele Schmetterlingsraupen eine wichtige Futterpflanze", sagt NABU-Ins

Mehr als eine halbe Million Menschen stellen sich gegen den Abbau von Umweltgesetzen / NABU-Präsident Krüger: Wer Umweltstandards abbaut, ignoriert die Interessen der Bevölkerung ...
Mehr als eine halbe Million Menschen europaweit fordern: Hände weg von unserer Natur! Mit ihrer Unterstützung der Kampagne "Hands Off Nature" senden sie ein deutliches Signal an die EU-Politik: Naturschutz darf nicht dem politischen Druck einzelner Lobbyinteressen geopfert werden. "


Weitere Mitteilungen von NABU


NABU kritisiert Ministerpläne zu Solarförderung und Effizienz-Richtlinie - Tschimpke: Kein Modernisierungsprojekt, sondern Vollbremsung der Energiewende ...
Der NABU verurteilt die heute von Wirtschafts- und Umweltministerium präsentierte Einigung zur Solarförderung und zur EU-Energieeffizienzrichtlinie aufs Schärfste. "Was die Minister Rösler und Röttgen ein 'Modernisierungsprojekt' nennen, ist in Wahrheit eine Vollbremsung - un

Kanadisches Unternehmen sucht in deutschen Meeresschutzgebieten nachÖl / Umweltverbände bangen um letzte Schweinswale und fordern Reform des Bergrechts ...
Dem vom Aussterben bedrohten Ostsee-Schweinswal droht eine neue Gefahr. Das Bergamt in Stralsund hat der kanadischen Firma Central European Petroleum CEP die Erkundung von Erdöl- und Erdgaslagerstätten in der deutschen Ostsee vor der Küste Mecklenburg-Vorpommerns gestattet. Betroffen sind min

NABU: Bürger stöhnen unter Heizkosten - Hickhack bei Gebäudesanierung ist blankes Politikversagen ...
Bund und Länder vergeuden in ihrem kleingeistigen Hickhack um die energetische Gebäudesanierung wertvolle Zeit, kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke die erneute Vertagung des Vermittlungsausschusses: "Das ist blankes Politikversagen: Während die Bürger unter steigenden Heizkos

NABU: Endlich schaut der Bundestag auf Risiken des Pflanzenkillers Glyphosat / Verbot bei Ernteeinsatz sowie in Kleingärten ist überfällig ...
Ausdrücklich unterstützt der NABU einen Antrag im Bundestagsausschuss, die Zulassung des Pestizidwirkstoffs Glyphosat auszusetzen und den weit verbreiteten Pflanzenkiller wissenschaftlich neu zu bewerten. Die Risiken des auch bei Kleingärtnern beliebten Pflanzengifts, das in Deutschland unter


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z