Solidarstreiks führen zu massiven Beeinträchtigungen im Flugverkehr
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Solidarstreiks führen zu massiven Beeinträchtigungen im Flugverkehr
23/2012
FRA/mps ? Die Ankündigung, auch die Lotsen der Deutschen Flugsicherung (DFS) zum Solidaritätsstreik aufzurufen, zeigt, dass die GdF-Funktionäre völlig unverantwortlich vorgehen, um ihre überzogenen Forderungen durchzusetzen. Diese Ausweitung wird zu massiven Beeinträchtigungen des Flugverkehrs weltweit und zu einem enormen wirtschaftlichen Schaden führen, der in keiner Relation steht. "Die GdF-Führung will hier einen Flächenbrand entfachen, der in keiner Weise gerechtfertigt ist", erklärte der Arbeitsdirektor der Fraport AG, Herbert Mai. "Es kann nicht sein, dass die Deutsche Flugsicherung, die ein zu 100 Prozent im Bundesbesitz befindliches Unternehmen ist und ein vom Staat garantiertes Monopol ausübt, von der GdF in einen privatrechtlichen Tarifstreit hinein gezogen wird. Hier ist die Bundespolitik gefordert", erklärte Mai. Fraport prüfe derzeit hiergegen auch rechtlich vorzugehen.
Die GdF-Führung schreckt derzeit auch vor Falschaussagen in der Öffentlichkeit nicht zurück. So behauptet die Gewerkschaft, dass Fraport der GdF öffentlich zugesichert habe, ein vor dem ersten Streik gemachtes Angebot als Basis für das jüngst gescheiterte Gespräch zu machen. Diese Behauptung ist unwahr. Vielmehr machte Fraport der GdF das Angebot, ohne Vorbedingungen in die Gespräche zu gehen, was auch das Anschreiben an die GdF-Führung belegt (siehe Anlage). Tatsache ist, dass die GdF stets Gehälter auf "Münchner Niveau" für die von ihr vertretenen Beschäftigten eingefordert hat. "Diese GdF-Forderung haben wir mit unserem letzten Angebot absolut erfüllt. Daher ist es umso unverständlicher, dass die GdF unser Angebot nicht annimmt", erklärte Mai.
"Die GdF-Funktionäre versuchen mit gezielten Falschaussagen die Sachverhalte zu verdrehen. Es wird Zeit, dass man sich wieder auf Wahrheit und Klarheit besinnt. Denn für sie selbst, für ihre Mitglieder und die breite Öffentlichkeit muss sie am Ende darlegen können, warum sie mit ihrem völlig überzogenen Vorgehen einen solchen massiven Schaden für die Passagiere, die Fluggesellschaften und die deutsche Wirtschaft insgesamt in Kauf nimmt", so Mai abschließend.
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Datum: 28.02.2012 - 09:30 Uhr
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