EKD-Friedensbeauftragter plädiert für Waffenruhe in Syrien/ Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spe

EKD-Friedensbeauftragter plädiert für Waffenruhe in Syrien/
Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer der gewalttätigen Konflikte auf

ID: 583146
(ots) - Der Friedensbeauftragte des Rates der
Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, bittet die
Bundesregierung, sich für eine tägliche Feuerpause in den
Krisengebieten Syriens einzusetzen, damit Hilfswerke Kranke und
Verletzte bergen und humanitäre Hilfe leisten können. Anlässlich der
heutigen Dringlichkeitssitzung des UN-Menschenrechtsrates rief Brahms
die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, in ihren Bemühungen
um eine dauerhafte Waffenruhe und eine friedliche Lösung des
Konfliktes um das Regime von Präsident Assad nicht nachzulassen.

Das Internationale Rote Kreuz setze sich für eine täglich
mindestens zweistündige Waffenruhe in den Krisengebieten wie Homs
ein, damit die Menschen ihre Wohnungen verlassen, und sich Wasser,
Nahrung und Medikamente besorgen und damit Verletzte evakuiert werden
können. "Eine solche Feuerpause ist der erste Schritt, auf den die
Konfliktparteien sich schnellstmöglich einigen müssen", sagte der
Friedensbeauftragte. Aber damit sei es nicht genug: "Es darf nicht
sein, dass die unterschiedlichen strategischen und politischen
Interessen der internationalen Gemeinschaft Verhandlungen und eine
friedliche Lösung verhindern und so zu einem blutigen und
langwierigen Bürgerkrieg beitragen."

Auch die Diakonie Katastrophenhilfe beobachtet die Lage in Syrien
mit großer Sorge. Das evangelische Hilfswerk befürchtet, dass die
Bevölkerung immer schonungsloser und gezielter in die
Gewalthandlungen einbezogen und instrumentalisiert wird. Die
Direktorin der Diakonie Katastrophenhilfe, Pfarrerin Cornelia
Füllkrug-Weitzel, fordert eine sofortige Deeskalationsstrategie und
internationale Unterstützung für die Suche nach einer friedlichen
Lösung, "um weiteres Blutvergießen zu verhindern und die
Zivilbevölkerung zu schützen".

Das evangelische Hilfswerk unterstützt Vertriebene und Verfolgte


und ruft zu Spenden auf, um den Opfern der Gewalt in Syrien und den
Nachbarländern helfen zu können. In Jordanien und Libanon beteiligt
sich die Diakonie Katastrophenhilfe an der Versorgung von
Flüchtlingen aus Syrien. Sie erhalten Lebensmittel, Heizmaterial und
Kochgeschirr. Der Einsatz wird von dem internationalen kirchlichen
Verbund ACT Alliance koordiniert

Die Diakonie Katastrophenhilfe bittet um Spenden unter dem
Stichwort "Nothilfe Syrien" an das Konto 502 502 bei der
Evangelischen Darlehensgenossenschaft Kiel (BLZ 210 602 37)

Hannover, 28. Februar 2012

Pressestelle der EKD

Silke Römhild

http://www.diakonie-katastrophenhilfe.de/hilfe-weltweit/2061_6881_
DEU_HTML.php



Pressekontakt:
Evangelische Kirche in Deutschland
Reinhard Mawick
Herrenhäuser Strasse 12
D-30419 Hannover
Telefon: 0511 - 2796 - 269
E-Mail: reinhard.mawick@ekd.de

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Neue OZ: Kommentar zu Putin Müller: Unterstützung für innerkoreanische Annäherung
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 28.02.2012 - 10:09 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 583146
Anzahl Zeichen: 3143

Kontakt-Informationen:
Stadt:

Hannover



Kategorie:

Außenhandel



Diese Pressemitteilung wurde bisher 191 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"EKD-Friedensbeauftragter plädiert für Waffenruhe in Syrien/
Diakonie Katastrophenhilfe ruft zu Spenden für die Opfer der gewalttätigen Konflikte auf
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

EKD Evangelische Kirche in Deutschland (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

EKD-Ratsvorsitzender Bedford-Strohm ruft zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus auf/Wer euch antastet, der tastet meinen Augapfel an (Sacharja 2,12) ...
Anlässlich des bevorstehenden Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar) hat der Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, zu Wachsamkeit gegen Antisemitismus aufgerufen und dabei auch an die Schuld der chri

Bedford-Strohm: "Wir beten für alle, die einen Menschen verloren haben" / Evangelische Kirche unterstützt Gedenkaktion #lichtfenster des Bundespräsidenten ...
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) wird sich an der Aktion #lichtfenster von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier beteiligen und ruft dazu auf, jeden Freitag nach dem Dunkelwerden ein Licht zum Andenken an die Toten der Corona-Pandemie ins Fenster zu stellen. "Ich freue mich sehr

Menschen an den EU-Außengrenzen nicht vergessen / EKD unterstützt Familienzusammenführungen finanziell ...
Auf die Situation der Geflüchteten auf der griechischen Insel Lesbos hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, aufmerksam gemacht: "Auch drei Monate nach dem Brand in Moria bleibt die Situation der geflüchteten Menschen entse


Weitere Mitteilungen von EKD Evangelische Kirche in Deutschland


Neue OZ: Kommentar zu Putin ...
Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht Alles inszeniert? Der Gedanke liegt nahe, dass die Nachricht vom vereitelten Attentat auf Wladimir Putin vor allem ein Wahlkampfmanöver ist: Putin wolle sich kurz vor der Präsidentenwahl zum Helden machen. Warum sonst soll die vor drei Wochen verhinder

Bosbach (CDU): "Von einer Transfer- und Schuldenunion war nie die Rede" / Bütikofer (Grüne) zur fehlenden Kanzlerinnenmehrheit: "Es bröselt" ...
Bonn/Berlin, 27. Februar 2012 - Wolfgang Bosbach (CDU) hat sich für die Einführung eines Regelwerks für den Fall einer Staatsinsolvenz ausgesprochen. Bosbach kritisierte in der PHOENIX-Sendung UNTER DEN LINDEN (Ausstrahlung heute 22.15 Uhr): "Die Forderung danach ist ganz aufgegeben worden

Weser-Kurier: Der Weser-Kurier (Bremen) kommentiert in seiner Ausgabe vom 28. Februar das neue Rettungspaket für Griechenland: ...
Griechenland, die Siebte. Auch gestern wurde im Bundestag wieder das hohe Lied auf die europäische Solidarität gesungen. Die Solidarität mit den Griechen aufzukündigen, gilt als politisch nicht korrekt. Wir erinnern uns: Als der damals frisch gekürte FDP-Chef Philipp Rösler laut über eine

Westfalenpost: Kommentar zu Griechenland/Bundestag/Europa/Was wir in der Eurokrise aufs Spiel setzen/Die Kanzlerin hat in der Krise keine Mehrheit/Von Stefan Hans Kläsener ...
"Stop!", schreit der Boulevard. Und erklärt dann im Innenteil, warum es vielleicht doch besser ist, den Griechen jetzt zu helfen. Noch nie war guter Rat so teuer. Kein Experte traut sich die verlässliche Prognose zu, ob es für die deutschen Steuerzahler teurer wird mit den Griechen im


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z