Schweiz verbietet Delfinimport - Delfinschützer protestieren mit Hollywood-Star
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Schweiz verbietet Delfinimport - Delfinschützer protestieren mit Hollywood-Star
Jürgen Ortmüller, WDSF-Geschäftsführer: "Nach unseren mehrfachen Veröffentlichungen über die Missstände der Delfinhaltung im Connyland, nach etlichen Protestaktionen mit Hungerstreik zusammen mit ProWal und nach acht Delfintodesfällen innerhalb von acht Jahren wird die Zirkusfamilie Gasser als Connyland-Besitzer nun Abschied von der Delfinhaltung nehmen müssen. Im Connyland lebt nur noch die Delfinmutter Chicky mit ihren beiden männlichen Nachzuchten. Da der Delfin-Jüngling Angel jetzt mit sieben Jahren in das geschlechtsreife Alter kommt und bereits seine Mutter bedrängt, wird Angel transferiert werden müssen. Das andere Delfinbaby ist noch kein Jahr alt und muss bei seiner Mutter bleiben." Es würden dann nur noch zwei Delfine in dem Vergnügungspark gehalten, wobei Shows mit einem Delfinbaby den Tierschutzbestimmungen entgegen ständen, so das WDSF.
Das Connyland erwartet in den nächsten Tagen, noch vor seiner Saison-Eröffnung am 31. März, eine Inspektion durch die "European Association for Aquatic Mammals (EAAM)". Diese erfolgt aufgrund eines letztjährigen Antrags des Connyland, dem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) beitreten zu können, um weitere Delfine aus dem europäischen Ausland importieren zu dürfen. Durch das beschlossene Importverbot des Schweizer Ständerats wird es wohl auch durch die Connyland-Mitgliedschaft im EEP keine weiteren Delfinzugänge für den Vergnügungspark geben.
Das WDSF empfiehlt dem Connyland sich auf das Vergnügungsgeschäft zu beschränken, da "Delfinarien Auslaufmodelle" seien. An der Demonstration mit dem Oscar- und Bambipreisträger und EX-TV-Flipper-Trainer Richard O?Barry vom WDSF am Sonntag, den 1. April, vor dem Connyland halten die Delfinschützer fest. Gegen eine Kostennote der Thurgauer Connyland-Gemeinde Wäldi für die Demonstration über 1.100 SFR und gegen die zeitliche Beschränkung der Demonstration auf zweieinhalb Stunden hat der Veranstalter am Montag Einspruch beim Department für Justiz und Sicherheit in Frauenfeld eingelegt.
Pressekontakt:
Jürgen Ortmüller
WDSF-Geschäftsführer
Tel.: 0049 (0) 151 24030 952
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Datum: 14.03.2012 - 15:15 Uhr
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