Minister Voigtsberger und Minister Schneider: Bund muss Verantwortung übernehmen für Schlecker-Beschäftigte
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Minister Voigtsberger und Minister Schneider: Bund muss Verantwortung übernehmen für Schlecker-Beschäftigte
Düsseldorf.Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger und Arbeitsminister Guntram Schneider haben den Bund aufgefordert, die notwendige Zwischenfinanzierung für die Gründung einer Transfergesellschaft für die von Kündigung bedrohten Mitarbeiterinnen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) anzuweisen.
"Bei Schlecker bangen in Nordrhein-Westfalen über 2.200 Mitarbeiterinnen um ihren Arbeitsplatz. Und Bundeswirtschaftsminister Rösler tut so, als ginge ihn das nichts an und blockiert die dringend nötigen Finanzhilfen der KfW. Das kann nicht sein letztes Wort gewesen sein", erklärte Wirtschaftsminister Voigtsberger.
Arbeitsminister Schneider bekräftigte: "Ohne Transfergesellschaft fallen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt in die Arbeitslosigkeit. Angesichts des bundesweiten Filialnetzes von Schlecker ist der Bund gefragt, sich zu engagieren". Schließlich beträfe die Schließliste den gesamten deutschen Arbeitsmarkt. "Weder Bundeswirtschaftsminister Rösler noch Bundesarbeitsministerin von der Leyen können sich da aus der Verantwortung stehlen", so Schneider. Das Land NRW sei bereit, flankierend Beratungsmaßnahmen an hiesigen Standorten anzubieten und Transfergesellschaften organisatorisch zu unterstützen.
Auch Baden-Württemberg als Sitz der Drogeriemarktkette hat den Bund aufgefordert, eine Zwischenfinanzierung über die KfW zu ermöglichen
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Datum: 15.03.2012 - 14:15 Uhr
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