Vererbe ich Schuppenflechte an mein Kind? - Das Geschäft mit Erbgutanalysen floriert
Die Schuppenflechte (Psoriasis) kann vererbt werden. Das macht Angst. Betroffene Eltern wollen ihre Kinder vor der Erkrankung schützen.

(firmenpresse) - Weilheim / PSOaktuell - Die Schuppenflechte (Psoriasis) kann vererbt werden. Das macht Angst. Betroffene Eltern wollen ihre Kinder vor der Erkrankung schützen. Hilft hier ein Blick in die eigenen Gene weiter? Amerikanische Firmen meinen ja, sie haben das Geschäft mit privaten Erbgut-Analysen entdeckt. In der aktuellen Ausgabe der Patientenfachzeitschrift PSOaktuell erfahren Sie, wie Cornelius, ein Lehrer mit Schuppenflechte und Kinderwunsch nach langer Überlegung via Internet sein Erbgut in den USA analysieren lässt.
Die Geschichte ist schnell erzählt. Cornelius ist im Internet auf eine Firma namens 23andMe gestoßen. Die Zahl 23 steht für die Anzahl menschlicher Chromosomen. Nach einiger Überlegung meldet er sich für umgerechnet rund 160 Euro bei dem Genlabor an. Per Post erhält er einige Tage später ein Päckchen, das unter anderem ein Kunststoffröhrchen enthält. Zwei Milliliter Spucke gehen darin auf die Reise nach Kalifornien ins Genlabor. Einige Wochen später liegt das Ergebnis auf einer passwortgeschützten Webseite vor. Auf Cornelius warten tausende Seiten Material. So recht schlau wird er im ersten Moment nicht daraus.
Cornelius sucht nach Informationen zum Thema Schuppenflechte. Hier steht auf englisch „Zwillingsstudien haben ergeben, dass die Erblichkeit von Psoriasis bei 66 bis 80 Prozent liegt. Dein persönliches Risiko ist erhöht und liegt bei 42 Prozent.“ Und jetzt? Was bedeutet das? Sind 42 Prozent viel oder wenig? Cornelius weiß auf einmal gar nicht mehr warum er diesen Test gemacht hat ... .
Nach deutschem Recht dürfen genetische Untersuchungen übrigens nur von einem Arzt durchgeführt werden. Der Betroffene muss der Untersuchung zustimmen und eine ärztliche Beratung ist Pflicht. Über das Internet kann jedoch jeder bei einem ausländischen Anbieter einen DNA-Test ordern – auch wenn Experten hierzulande davor warnen. Denn mit dem möglicherweise belastenden Testergebnis und den daraus resultierenden Konsequenzen ist man dann allein.
In der aktuellen Ausgabe von PSO aktuell erfahren Sie, wie Cornelius mit seinen Testergebnissen zu Psoriasis und anderen Erkrankungen umgeht und bekommen Infos zu Genetik und der Gesetzeslage in Deutschland.
Weitere Themen der Ausgabe 1/2012 von PSOaktuell, dem Ratgeber für Menschen mit Schuppenflechte:
·Camouflage für besonders Anlässe – Tipps aus der Trickkiste der Schminkprofis
·Was Babypopo und Pso gemeinsam haben: Von den Erkenntnissen der Säuglingspflege lernen
·Neue Studie: Patienten setzen andere Therapieschwerpunkte als Ärzte
·Früherkennung ist das A&O bei Psoriasis-Arthritis
Ein kostenloses Probeheft kann unter dem Link www.psoaktuell.com/probeheft.htm angefordert werden.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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PSO aktuell – Der Ratgeber bei Schuppenflechte ist eine Zeitschrift, die seit 1991 im deutschsprachigen Raum erscheint. Wir sprechen alle von der Schuppenflechte (Psoriasis) Betroffene und Interessierte an mit nützlichen Informationen rund um diese chronische Hauterkrankung. Dabei sind Forschung, Therapie, Hautpflege, Kosmetik, Psychologie und Selbsthilfe unsere Kernthemen. Mit PSO aktuell haben wir den Anspruch, einen echten Ratgeber bereitzustellen. Psoriasis ist eine chronische Krankheit, die mit Millionen Betroffenen allein in Deutschland die Bezeichnung „Volkskrankheit“ verdient. Für die Schuppenflechte gibt es bis heute keine Heilung.
PSO aktuell erscheint im Magazin-Format viermal im Jahr und wird von einem engagierten Team aus Betroffenen und Fachleuten produziert. Weitere Informationen über Schuppenflechte finden Sie unter www.psoaktuell.com
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Datum: 19.03.2012 - 19:47 Uhr
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