Namibia: Entschuldigung für den Völkermord längst überfällig

Namibia: Entschuldigung für den Völkermord längst überfällig

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Namibia: Entschuldigung für den Völkermord längst überfällig



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"Nach 22 Jahren Unabhängigkeit Namibias und nach über 100 Jahren Völkermord an Herero, Nama, Damara und San muss Deutschland endlich seiner historisch-moralischen Verantwortung nachkommen und den begangenen Völkermord als solchen anerkennen, sich entschuldigen und das Angebot eines ernsthaften Versöhnungs-Dialogs mit Namibia vorlegen", so Niema Movassat, Entwicklungspolitiker der Fraktion DIE LINKE, anlässlich des heutigen namibischen Unabhängigkeitstags."Dazu haben die Abgeordneten des Deutschen Bundestages morgen, wenn über einen entsprechenden Antrag (Drs.17/8767) der Linksfraktion abgestimmt wird, Gelegenheit". Movassat weiter:

"Die Beziehungen zu Namibia haben sich wegen der Völkermord-Frage in den letzten Monaten arg verschlechtert. Die Bundesregierung verhält sich weiterhin ignorant und drückt sich um ihre Verantwortung für die ehemalige deutsche Kolonie. Wenn Verbrechen begangen wurden, muss sich zu diesen bekannt und um Entschuldigung gebeten werden. Dann erst ist der Weg frei für einen zukunftsgewandten Dialog auf Augenhöhe.

Auch in Deutschland findet die Thematik eine immer breitere Öffentlichkeit, die sich zu einem zivilgesellschaftlichen Bündnis zusammengeschlossen hat. Zusammen rufen wir morgen um 17:00 Uhr vor dem Bundestag zu einer Demonstration unter dem Titel 'Entschuldigung sofort! Völkermord verjährt nicht!' auf".


F.d.R. Beate Figgener
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
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Datum: 21.03.2012 - 18:00 Uhr
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