ÖDP sagt NEIN zur Solarkürzung
ID: 605647
ÖDP sagt NEIN zur Solarkürzung
"Die Bundesregierung hebelt die Energiewende aus und kehrt zur Dinosauriertechnik der Großkraftwerke zurück." So bringt Prof. Dr. Klaus Buchner, Energieexperte der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) die geplante Solarkürzung auf den Punkt.
Der Bundestag stimmt am morgigen Donnerstag darüber ab, ob die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Anlagen ab sofort um rund 30 Prozent abgesenkt wird. "Die Erzeugung von Strom aus Sonnenenergie ist eine Erfolgsgeschichte: Solarenergie greift dann, wenn er für die Spitzenlast besonders nötig ist und kann so die Preise an der Leipziger Strombörse gelegentlich sogar senken," begründet Buchner seine Enttäuschung über die geplante Kürzung. Der ÖDP-Politiker ist der Meinung, dass dem Entwurf der Bundesregierung zur Solarkürzung fleißige Lobbyarbeit der vier großen Stromerzeuger vorausging. "Weil RWE, EON, Vattenfall und EnBW ihren Strom aus den umweltschädlichen Großkraftwerken teuer verkaufen wollen, haben sie bei der Bundesregierung an der Tür geklopft ? mit Erfolg."
Buchner wirft der Bundesregierung vor, im Grunde keine Energiewende zu wollen. "Jetzt müsste eigentlich gesetzlich geregelt werden, wie Energiespeicher in die öffentlichen Netze eingebunden werden können. Das macht aber Großkraftwerke mittelfristig überflüssig und deshalb arbeitet die Regierung hier keine Strategie aus."
Buchner verweist auf ein weiteres Problem des geänderten Eneuerbaren Energiegesetzes (EEG) : "Die neue Regelung ermächtigt die Regierung ohne Beteiligung des Bundestages sämtliche Vergütungssätze für Strom aus Erneuerbaren Energien beliebig zu ändern. Das ist Willkür und einer Demokratie nicht würdig."
Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
Bundespressestelle: Florence v. Bodisco
Erich-Weinert-Str. 134
10409 Berlin
Tel. 030/49854050
www.oedp.de
presse@oedp.de
Bereitgestellt von Benutzer: pressrelations
Datum: 28.03.2012 - 14:15 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 605647
Anzahl Zeichen: 2210
pressrelations.de – ihr Partner für die Veröffentlichung von Pressemitteilungen und Presseterminen, Medienbeobachtung und Medienresonanzanalysen
Diese Pressemitteilung wurde bisher 295 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"ÖDP sagt NEIN zur Solarkürzung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
ödp Bundesverband (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Bundesparteitag der ÖDP hat eine von Umweltverbänden geforderte Maßnahme in ihr Europa-Wahlprogramm aufgenommen – die Natur soll endlich einen subjektiven Rechtsstatus erhalten. „Ohne juristische Chancengleichheit zieht die Natur immer den Kürzeren. Wenn es um die Durchsetzung von Rechte
Appell zum Weltbienentag ...
Bei der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) ist jeder Tag Weltbienentag! „Für uns hat Artenschutz Priorität,“ so ÖDP-Bundesvorsitzende Charlotte Schmid in ihrer heutigen politischen Rede am Bundesparteitag der ÖDP in Gersfeld, Hessen. „Andere Parteien reden über Artenschutz, aber an
Symptomatisch für das ganze Land ...
Noch stärkerer Einfluss auf die Politik? Die Koalitionsverhandlungen für die künftige Landesregierung von Berlin sind überschattet von Versuchen verschiedener Konzerne, ihre Lobbyisten dort zu installieren. Die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt rbb berichtet von bisher drei Personen, die ha
Weitere Mitteilungen von ödp Bundesverband
Risikoabsicherung in der Milchwirtschaft: Vom Weidetor bis zur Warenterminbörse ...
(aid) - Die Politik zieht sich zunehmend aus den Märkten zurück. Im Jahr 2015 entfällt die Milchquote als letztes großes politikgesteuertes Marktinstrument zur Risikominimierung. Welche Risikoabsicherungen in der Milchwirtschaft gibt es nach der Quote? Das war das Thema des vom Deutschen Bauer
Gesünder, widerstandsfähiger, samenfest: Neues Projekt zur Züchtung von Biomöhrensorten gestartet ...
(aid) - Möhren sind nach Spargel das zweitwichtigste Freilandgemüse in Deutschland. Das gilt auch für Biomöhren, deren Anteil an der gesamten Anbaufläche knapp 14 Prozent beträgt. Im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) wurde d
Alles hat seine Zeit - Wann hat Obst und Gemüse Saison?: Neuer aid-Hörfunkbeitrag ...
(aid) - Na hoppla, ist denn schon Sommer? Beim Blick in die Obst- und Gemüsetheken der Supermärkte ist dieser Gedanke nicht ganz abwegig: Erdbeeren, Blaubeeren, Kirschen - alles da. Keiner braucht mehr zu warten, um das Lieblingsobst oder Lieblingsgemüse kaufen und essen zu können. Doch die st
Schadstoffe von A bis Z: Aktualisierte Beiträge auf www.was-wir-essen.de ...
rylamid bis Zinn - das Schadstofflexikon auf www.was-wir-essen.de ist aktualisiert und überarbeitet. Immer wieder fühlen sich Verbraucher durch Schadstoffe in Lebensmitteln verunsichert. Ob Umweltschadstoffe, Schwermetalle, Schimmelpilzgifte, Pflanzenschutzmittel oder Krankheitserreger - im Schads




