Wettbewerb "Unternehmen Familie" geht in die zweite Runde
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IHK, VSU und HWK suchen Vorbilder für eine familienfreundliche Arbeitswelt
Die Wirtschaftsorganisationen sehen ihre Initiative als eine Maßnahme, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen. "Wir müssen alles daran setzen, das Potential an Fachkräften besser auszuschöpfen. Die größte Chance liegt darin, mehr Frauen für den Arbeitsmarkt zu gewinnen. Und das setzt voraus, dass wir bestmögliche Bedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schaffen. Hier sind Staat und Wirtschaft gleichermaßen gefordert", so IHK-Präsident Dr. Richard Weber. VSU-Präsident Oswald Bubel betont den Wert des "best practice" bei der Gestaltung familienfreundlicher Arbeitsbedingungen: "Mit unserem Wettbewerb wollen wir Unternehmen für vorbildliche, familienorientierte Personalpolitik auszeichnen. Vor allem aber wollen wir zur Nachahmung anregen. Denn Betriebe, die familienorientiert handeln, steigern ihre Attraktivität als Arbeitgeber und sind damit im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte besser gerüstet." Der Präsident der Handwerkskammer, Hans-Alois Kirf, ist von der Familienfreundlichkeit der Saarwirtschaft überzeugt: "Die Unternehmen an der Saar sind sich ihrer Verantwortung bewusst - oftmals seit vielen Jahren und, gerade was die Aktivitäten der kleinen und mittleren Unternehmen betrifft, nicht selten unbemerkt von der Öffentlichkeit. Die Vielfalt an Projekten, die der Vereinbarkeit von Familie und Beruf dienen, ist beachtlich. Wir wollen diese Erfolge nun stärker nach außen tragen und noch mehr Betriebe zur Nachahmung anregen. Denn Vorbilder wie diese helfen auch der Akzeptanz der sozialen Marktwirtschaft."
Bei der Erstauflage des Wettbewerbs "Unternehmen Familie 2010" hatten sich 22 Unternehmen und Institutionen mit ihren Projekten und Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beworben. Insgesamt zehn Bewerber wurden für vorbildliche familienorientierte Personalpolitik ausgezeichnet.
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Datum: 29.03.2012 - 11:40 Uhr
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