?Entscheidung zur Schaufensterregion Elektromobilität nicht nachvollziehbar?
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"Entscheidung zur Schaufensterregion Elektromobilität nicht nachvollziehbar"
Staatsminister Wintermeyer: "Hessen hat hervorragende Bewerbung abgegeben"
Mit großem Unverständnis hat der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, auf die Entscheidung der Bundesregierung zur Auswahl der Schaufensterregionen Elektromobilität reagiert. "Hessen hat eine hervorragende Bewerbung abgegeben und ein schlüssiges Gesamtkonzept für die nachhaltige Entwicklung der Elektromobilität im gesamten Rhein-Main-Gebiet vorgelegt. Dieses schließt die Länder Rheinland-Pfalz und Bayern mit ein", sagte Wintermeyer, und führte weiter aus: "Die Entscheidung der Bundesregierung ist sowohl für uns als auch für Teile der Fachwelt nicht nachvollziehbar. Sie ist ausschließlich von Gründen getragen, die für uns nicht nachvollziehbar sind und geht an den selbst festgelegten Kriterien vorbei. Es handelt sich hier offensichtlich um eine Entscheidung für bestimmte Teile der Automobilindustrie, die in den Fokus gerückt werden sollen. Ob die Regionen wirklich die Voraussetzungen erfüllen, scheint bei der Auswahl keine Rolle gespielt zu haben."
Die Hessische Landesregierung wird sich aber von dieser Entscheidung nicht von ihrem eingeschlagenen Weg abbringen lassen, und die Elektromobilität weiterhin als Antriebsform der Zukunft fördern. Das aufgebaute Netzwerk und die Strukturen, wie beispielsweise die fortbestehende Modellregion Rhein-Main und Nordhessen, sollen dennoch weiter ausgebaut werden.
Abschließend dankte Staatsminister Wintermeyer den Unterstützern der hessischen Bewerbung: "Über 100 Partner aus Wirtschaft, Forschung und öffentlicher Hand haben sich für unsere Region stark gemacht und unsere Bewerbung mitgetragen. Ich danke allen Beteiligten für ihren großartigen Einsatz und hoffe, dass sie sich weiterhin für zukunftsweisende Mobilitätskonzepte in Hessen engagieren werden."
Pressestelle: Staatskanzlei
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Datum: 03.04.2012 - 17:15 Uhr
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