Nach dem PIP-Skandal: Ein Ja zu größeren Brüsten
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Praxisklinik Dr. Wolfgang Hörl in München: Das Vertrauen der Patientinnen in eine Brustvergrößerung kehrt wieder zurück
Festzustellen sei, so der Münchner Facharzt, dass die Nachfrage nach Brustvergrößerungen "unverändert hoch ist". Gezielt wird aber von Patientinnen bei einer Brustvergrößerung nach Implantaten von US-amerikanischen Herstellern gefragt, welche den höchsten Sicherheitsnormen entsprechen. In Deutschland sind nach Schätzungen der Praxisklinik Dr. Wolfgang Hörl bis zu 10.000 Brustvergrößerungen von dem Skandal betroffen.
Mentor heißt die US-Firma, die zu den Top-Herstellern zählt. Das Unternehmen muss die Produkte den strengen Kontrollen der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde Food and Drug Association (FDA) unterwerfen - kann damit aber auch mit hohem Sicherheitsniveau werben. Mentor beliefert Brustvergrößerungs-Spezialisten wie die Müchner Praxisklinik Dr. Wolfgang Hörl - und weil der Facharzt ganz offen und ehrlich damit wirbt, dass "wir zwar bei Brustvergrößerungen teurer sind als andere, aber auch mehr Sicherheit und Qualität bieten", ist die Nachfrage bei Dr. Hörl und auch anderen hochwertigen Schönheitschirurgen zurzeit entsprechend groß. Ästhetische Chirurgie - in Deutschland auch als Schönheitschirurgie bezeichnet - hat in den letzten Jahren einen enormen Anstieg erfahren und ist fest in der Gesellschaft integriert. Für viele Menschen ist das äußere Erscheinungsbild sowohl im Privatleben als auch insbesondere im Berufsleben ausgesprochen wichtig. In Deutschland werden deswegen pro Jahr ca. 800.000 - 1 Million ästhetische Eingriffe durchgeführt - vor allem Fettabsaugugen (Liposuktionen), Ohrenkorrektur, Lidkorrektur, Facelifting und Körperstraffungen. Das Verhältnis von Frauen zu Männern beträgt dabei etwa 80 % zu 20 %. Ein Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie wie Dr. Wolfgang Hörl betrachtet sich als "Berater, der keinesfalls unreflektiert Wünsche ausführen darf." Zudem dürfe man Medizin nicht nicht Marketing verwechseln - wer nur den Preis zum Kriterium einer Maßnahme mache, "der sich muss sich über Ereignisse wie den PIP-Skandal nicht wundern." Übrigens: Menschen haben ein ganz ursprüngliches Verlangen nach dem Schönen. Untersuchungen mit Babys haben ergeben, dass Säuglinge länger in attraktive Gesichter schauen als in unattraktive.
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Datum: 19.04.2012 - 13:55 Uhr
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