iGZ-Bausteine für fundierte Qualifizierung und Weiterbildung
ID: 620550
250 Teilnehmer kamen zum iGZ-Landeskongress in Stuttgart

(PresseBox) - "iGZ-ETHIKKODEX" prangt in goldenen Lettern auf dem samtenen Untergrund des ersten Exemplars - und die Überraschung war der iGZ-Bundesvorsitzenden Ariane Durian anzusehen, als ihr Werner Stolz, iGZ-Hauptgeschäftsführer, und Dr. Martin Dreyer, iGZ-Geschäftsführer beim iGZ-Landeskongress Baden-Württemberg in Stuttgart das Werk überreichten. Damit dankten die beiden Geschäftsführer der Vorsitzenden der Projektgruppe "Ethik-Kodex" für ihren engagierten Einsatz und ihre maßgeblichen Impulse zur Realisierung des Kodex' stellvertretend für alle Mitglieder.
Im Fokus des Landeskongresses stand das Thema Weiterbildung. Armin Zeller, der kurz zuvor in seinem Amt als Landesbeauftragter Baden-Württemberg bestätigt wurde, freute sich, so viele Interessierte zu begrüßen. Rund 250 Teilnehmer waren nach Stuttgart gekommen, um den zahlreichen Vorträgen zu lauschen und sich mit anderen Branchenvertretern auszutauschen.
Podiumsdiskussion
Im Mittelpunkt des Interesses stand die Podiumsdiskussion: Unter der Moderation von Rainer Moitz, iGZ-Projektgruppe Kompetenzpass, diskutierten Kirstin Laukamp, iGZ-Referat Kompetenzentwicklung, Leni Breymaier, ver.di Landesbezirksleiterin, Stefan Küpper, Geschäftsführer Südwestmetall, und Christine Käferle, BA-Regionaldirektion Baden-Württemberg, über neue Weiterbildungsmöglichkeiten in der Zeitarbeit.
Tarifverhandlungen
Wie wichtig Fachkräfte für Unternehmen sind, bekräftigte Dr. Rainer Dulger, Vorsitzender von Südwestmetall. Er ging zudem auf die laufenden Tarifverhandlungen mit der IG Metall ein. In der Metall- und Elektroindustrie seien rund 240.000 Zeitarbeitnehmer eingesetzt, damit sei diese Branche der größte Abnehmer der Zeitarbeit. Für die Verhandlungen der Tarifgemeinschaft Zeitarbeit mit der IG Metall wünschte Dulger den Verhandlungsführern Standfestigkeit und einen schnellen Abschluss.
Verteuerung der Zeitarbeit
Südwestmetall blicke mit großem Interesse auf diese Verhandlungen. Ein Lohnangleichungsmodell für Zeitarbeitnehmer führe schließlich zu einer Verteuerung der Zeitarbeit für die M+E-Unternehmen. Darum müsse Südwestmetall mit Blick auf die eigenen Verhandlungen Gewissheit über den Tarifabschluss der Zeitarbeitsbranche haben.
Zeichen guter Zeitarbeit
Im Duett gaben iGZ-Hauptgeschäftsführer Werner Stolz und iGZ-Geschäftsführer Dr. Martin Dreyer einen Einblick in die aktuelle Verbandsarbeit. Gemeinsam stellten sie die "Zeichen guter Zeitarbeit" vor. Neben den Arbeitsschwerpunkten Weiterbildung und Kompetenzpass sind dies der iGZ-Ethik-Kodex mit der Kontakt- und Schlichtungsstelle (KuSS) und das Mittelstandsbarometer.
Frauen mit Teilzeitbeschäftigung locken
Auf letzteres ging Dr. Cordula Sczesny, Geschäftsführerin des durchführenden Marktforschungsinstituts Soziale Innovation GmbH, ein. Sie präsentierte die Ergebnisse der iGZ-Mitgliederbefragung für den Bereich Baden-Württemberg. Dabei stellte sie fest, dass 89,8 Prozent der externen Mitarbeiter vollzeitbeschäftigt sind. Der Frauenanteil sei jedoch mit 24,6 Prozent sehr gering. Darum riet sie den Anwesenden: "Locken Sie Frauen mit mehr Teilzeitbeschäftigungen".
Fachkräftesicherungspolitik
Abschließend machte Prof. Dr. Axel Plünnecke vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln einen Ausflug in die Politik. Er zeichnete in seinem Vortrag ein Bild der Fachkräftesicherungspolitik in Deutschland und zeigte Verbesserungsmöglichkeiten auf.
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Datum: 19.04.2012 - 17:08 Uhr
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